Die Gierigen jammern – Die Dusseligen zahlen

Nach “Klimanotstand” nun der “Windkraftnotstand”

Trotz 1,8 Milliarden Euro volkswirtschaftlichen Schadens, der den deutschen Stromkunden Michel und Micheline nur im Juli 2019 mittels EEG-Umlage aufgebürdet  wurde – insgesamt sind es 250 Milliarden, seit es die Umverteilung von arm zu reich mittels EEG gibt – jammert die Windkraftbranche täglich lauter. Bundeswirtschaftsminister Altmeier hat marionettengleich reagiert, damit eine der gierigsten Branchen der Republik nicht am Hungertuch nagen muss und lädt in Kürze zum “Krisentreffen”. 
Wahrlich eine Katastrophe für die bedauernswerte Windenergiebranche, dass es trotz Milliardenzahlungen für ein nicht benötigtes und daher zu vernichtendes oder zu verschenkendes Produkt, oft auch mit Zuzahlung an die Abnehmer, zum Genehmigungsstau gekommen ist.

Man stelle sich vor, jeder Selbstständige, Freiberufler, Produzent könnte für die Überproduktion seiner nicht verkauften Produkte Ersatzleistungen von der Allgemeinheit verlangen… Derartige Absurditäten im Bereich sozialer Ungerechtigkeit kann es nur im Windwahnland Deutschland geben, wofür uns unsere Nachbarn für “bekloppt” halten.
Dass sich unser Wirtschaftsminister unter diesen Umständen treiben läßt ist bedauerlich, auch wenn er widerborstige Bürgerinitiativen eingeladen hat, was heute gern als beschwichtigende Alibihandlung dient. Oder lebt Herr Altmeier in der (erstaunlichen) Hoffnung vieler ignoranter Politiker, mit dieser Geste Akzeptanz für eine zerstörerische Energiegewinnung gegen Mensch und Natur zu befördern?
Dass einer jahrzehntelang gemästeten Branche nichts peinlich ist, kann uns nicht verwundern. Dass die Windkraftprofiteure in ihrer maßlosen Selbstgefälligkeit irgendwann an eine Grenze stoßen, ist nicht zu erwarten. Dafür profitieren allzu viele im Umfeld mit.  Die Geister, die wir riefen…

Danke für die eindrucksvolle Zusammenfassung an EIFELON und an Rolf Schuster für seine hilfreichen Grafiken, die wie immer für sich sprechen!
JR

Juli 2019: Energiewende verursacht volkswirtschaftlichen Schaden von 1,8 Milliarden Euro

Primärenergieverbrauch in Deutschland. BmWi/BMU: Erneuerbare. [Darstellung Rolf Schuster] / Grafik von eifelon eingebettet

Umland: Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) heult auf und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) reagiert. Nach der Sommerpause werde es ein Krisentreffen mit Vertretern der Windenergiebranche geben, meldet die Deutsche Presse-Agentur dpa. Auch Bürgerinitiativen werden eingeladen. Hintergrund ist, dass der Ausbau der Windindustrieanlagen um 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen ist. Gründe sind zu wenig genehmigte Flächen, ein Genehmigungsstau bei den Behörden und Widerstand bei den Bürgern, neudeutsch: Aktivisten, die sich für Tier-, Natur- und Landschaftsschutz sowie für windradkranke Menschen einsetzen.

Der Verband fürchtet um Arbeitsplätze – wie dieser Tage so viele aus anderen Branchen etwa die Autozulieferern, die Siemens Kraftwerkssparte oder die gesamte Braunkohlebranche – und um die sogenannte Wertschöpfung, übersetzt: weniger Kohle in den Geldbeuteln der Windenergiebranche.

Rein auf dem Papier haben die Erneuerbaren Energien einen Anteil an der Stromerzeugung von konstant 40 Prozent, bis 2030 sollen es rein rechnerisch 65 Prozent werden. In der deutschen Gesamtenergiebilanz aus allen Energieträgern, in denen Energie mechanisch, thermisch, chemisch oder physikalisch gespeichert ist, kommen die Erneuerbaren auf drei bis vier Prozent. Diesen Hauch von Nichts haben die deutschen Stromkunden mit bisher rund 250 Milliarden Euro durch die EEG-Umlage subventioniert. Darin enthalten sind noch nicht der eigentliche Strompreis und weitere Steuern wie die Mehrwertsteuer. EIFELON berichtete. Ohne Subvention lohnen sich die Windindustrieanlagen nicht für die Betreiber.

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Mit Dank für die Info an Tilo!

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