Rotmilan, Fledermäuse und Vogelzug bringen schwäbisches Windkraftprojekt zu Fall

Windpark: 200 000 Euro für Gutachten ausgegeben

Windpark: Details zum Projektstopp bekanntgegeben – Windhöffigkeit: rund sechs Meter pro Sekunde

Wenn Windkraftlobbyisten vom Leder ziehen ohne von den Redaktionen hinterfragt zu werden Das Ende des Artikels darf der Windkraftlobbyist vom Projektierer und potenziellen Betreiber “Energiebündnis Bad Wurzach” dominieren. Der Herr, der von seiner “sauberen Energie” spricht und behauptet, die Windkraft könne die Zukunft sichern, meint seine perönliche Zukunft auf dem Bankkonto und desavouiert gleichzeitig die ortsansässige Bürgerinitiative bzgl. ihrer “egoistischen Ziele”… Der Hinweis auf die momentanen Bedingungen des EEG und die Genehmigungsrealitäten des Landes” unterstreicht seine wirtschaftlichen Interessen, die sich seiner Meinung nach “ändern werden”. Woran wir keinen Zweifel haben, denn die Einflüsse auf die Politik und die Methoden zur Überzeugung der Windkraftprofiteure gegenüber Politikern und Behördenvertretern sind legendär. Gleichzeitig vermisst er “eine neutrale Sachinformation der Stadtspitze und der Fraktionen”, um anschließend der BI “Angstmacherei, Halb- und Falschwahrheiten zu unterstellen”… JR Zitat schaebische.de:
“Für Ulrich Walz vom Energiebündnis Bad Wurzach ist das Projekt noch nicht gestorben. „Ich bin sicher, dass das Projekt mit drei bis vier Windkraftanlagen auf dem Tannenbühl in einigen Jahren realisiert wird. Momentan sprechen die Bedingungen des EEG und die Genehmigungsrealitäten des Landes dagegen. Diese werden sich ändern, denn wir benötigen Windkraft für die Sicherung unserer Zukunft.“ Aus Sicht von Walz ist der Standort windstark und könne viel saubere Energie liefern. Außerdem könnten moderne Windräder naturverträglicher als die bisherigen Modelle installiert werden. […] Gefehlt hätte aber ein klares öffentliches Bekenntnis der Stadtspitze und der Fraktionen mit neutraler Sachinformation während der heißen Phase der Diskussion. „Falsch war es, dass das Feld einer Bürgerinitiative überlassen wurde, die ihr egoistisches Ziel mit Polemik, Angstmacherei und Halb-/Falschwahrheiten besetzt hat. Die vielen neutralen und Windkraft positiven Stimmen sind dadurch nicht gewürdigt worden.“

Artenschützer im Haistergau aufgepasst!

Zitat schwaebische.de:
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Windparkpläne wieder aufgegriffen werden, dazu wollte Weinschenk (Anm. der Red.:  Bürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke) keine Spekulationen machen.
Nur so viel: „Die Natur ist nicht statisch. Aber ich weiß nicht, ob sich etwas verändern wird.“ Da sich der Vogelzug kaum beeinflussen lässt, sofern keine WK-Riegelbildungen den Durchflug bzw. Überflug behindern, wäre hier die Schaffung von Tatsachen, also der Bau von WEA trotz abschlägiger Gutachten zum Artzenschutz nötig, was im o.g. Fall nicht wahrscheinlich erscheint. Die Fledermauspopulation vor dem Bau von WEA auch nicht weichen wird, soweit die Habitate erhalten bleiben, wäre hier unbedingt auf den Erhalt von Brutstätten zu achten. Im Falle der Rotmilanpopulation ist besondere Vorsicht angesagt. Worte wie die Zitierten des Bürgermeisters verheissen für geschützte Vogelarten seit Jahrzehnten nichts Gutes. Seitdem mit Windkraftnutzung in der BRD per EEG Milliarden verdient werden, ist die Vernichtung von Habitaten wie Brutstätten, Nester und Horste oder der Nahrungsflächen, sowie die Tötung der geschützten Arten durch Interessenvertreter der Windkraftnutzung an der Tagesordnung. Obwohl eine Straftat, werden diese nur selten geahndet. Also schützte Eure Arten und die Biodiversität! JR Alles lesen: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Windpark-200-000-Euro-fuer-Gutachten-ausgegeben-_arid,10753537_toid,86.html Mit Dank an Gerti für die Info!
Windwahn Forderung – Projektierungsverbot
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