Vom “Klimawandelleugner” bis zum “identitären Klimaleugner”

Die sinnfreien Sprüche der Ideologen

Beleidigungen, Verleugnungen, Drohungen, Angriffe und Übergriffe auf Naturschützer und Windkraftgegner

Die Methoden der Ideologen und Lobbyisten gegen unabhängige Andersdenkende, von Verhöhnung über Entwürdigung bis zum An- und Übergriff, gehören in unserem Land seit Jahren zum Selbstverständnis.

Wir erfahren einen solchen Umgangmit uns bereits seit 25 Jahren, als wir Ende 1995 versuchten, damaligen Verbandskollegen vom BUND, die meisten von ihnen waren gleichzeitig Mitglieder der Grünen, die ersten Erfahrungen mit der Vergrämung und der Tötung unserer Avifauna durch die neuen benachbarten Wíndkraftwerke in 270 m Entfernung zu unserem Grundbesitz zu schildern. 98% der Angesprochenen wollten gar nicht erst zuhören, sondern verfielen umgehend in Schnappatmung und eine Art hysterische Empörung, holten mit der damals gebräuchlichen verbalen Keule und Killerphrase zur Ausgrenzung Andersdenkender “Ihr seid Atomkraftbefürworter – ii gitt” aus und verweigerten künftig den Umgang mit uns.
Nachdem der BUND und der NABU gemeinsam mit dem BWE (größter Lobbyverband der Windkraftbranche) im Jahr 1998 die Naturstrom AG gegründet hatten und damit zu Stromverkäufern und Lobbyisten, überwiegend aus Windkraft gewonnener Energie wurden, steigerten sich Diskriminierungen, Drohungen und Angriffe durch die Genannten, sowie durch Parteigenossen der Grünen und einiger SPD-Mitglieder, vornehmlich Damen, die wir bereits vor Jahren veröffentlicht hatten.
Tätliche Übergriffe auf unsere Tiere und unser Eigentum, sowie Mord- und Brandschatzungsdrohungen auf uns erfolgten überwiegend durch die Gier nach “Geld ohne Arbeit” hiesiger Landbesitzer und Windkraftprofiteure, die durch unsere Verhinderung von Flächenausweisungen ihre Ländereien nicht verpachten und Projekte nicht umsetzen konnten.
Seither werden Windkraftgegner, die naturgemäß auch Landschafts-, Arten- und Naturschützer sowie Gesundheitsschützer sind, auf übelste Weise beleidigt, ausgegrenzt und mit Unterstützung von Politik und diverser Medien als Freiwild für jede Art von Angriffen zum Abschuß freigegeben.

Diskriminierung mittels Aneinanderreihung von Totschlagargumenten im SPIEGEL

Ein typisches Beispiel ist ein aktueller Artikel im SPIEGEL, in dem die Autorin Susanne Götze alle unabhängigen Natur-, Landschafts-, Arten- und Umweltschützer und sonstigen Andersdenkenden diskriminiert. Schlechte Recherche oder ihr Weglassen, Copy & Paste, das Erzählen eigener und der Mythen anderer, bis hin zu Fälschungen von Fakten gehören spätestens seit Relotius offenbar zum guten Ton beim SPIEGEL. Frau Götze bedient sich anscheinend am liebsten bei den Klimaschützern und Weltuntergangspredigern von BUND und der Jugendbewegung Fridays for Future, samt ihrer Kinder-Ikone Greta, allesamt Windkraftlobbyisten.

Die Aneinanderreihung derart vieler negativer Attribute durch die Autorin ist doch sehr erstaunlich, für einen der wenigen unabhängigen Landschafts- und Artenschutzverbände mit bundesweiter Anerkennung und Klagebefugnis, inklusive aller üblichen daher geplapperten Totschlagargumente der Lobby- und Ideologenkreise um den BUND, BWE, DNR gegenüber Windkraftgegnern, dem VLAB und allen anderen Aktiven in Sachen Naturschutz und Bürgerrechte. Vor allem, wenn man weiß, dass sie den Vorsitzenden des VLAB, Johannes Bradtka, nicht einmal kontaktiert, geschweige denn, ihn interviewt hat. Vor “Relotius” galt dies als unverzeihliches Versäumnis unter den sogenannten Qualitätsmedien….

Frau Götze überschlägt sich geradezu in ihrem schreibenden Kampf gegen vermeintliche “Klimawandelleugner” und die “Verhinderungswut klagebefugter Umweltschützer und Windkraftgegner”. Sie scheint sich zu begeistern für sinnfreie Bezeichnungen wie “identitäre Klimaleugner” für den politisch neutralen VLAB und für die Kategorisierung von Naturschützern in “AfD-Nähe”, die sie offenbar jedem, ob Windkraftgegner, VLAB oder anderen unabhängigen Vereinen, die nicht ihre Weltsicht und Ideologie teilen, unterstellt.
Nichts wird hinterfragt, nicht bewiesen, alles wird behauptet. Die Botschaft ist einfach und nur geeignet viele Vorredner zu bestätigen und viele Nachplapperer zu generieren.
Man fühlt sich unweigerlich an das schlichte Niveau der Kinder- und Jugendorganisation FfF und an die militante Terminologie von XR erinnert.

Berichte dieser Art sind geprägt von Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, vom Unverständnis für betroffene Mitbürger und für die Bedeutung der Natur mit ihrer Artenvielfalt, für Landschaftsästhetik, gleiche Lebensbedingungen für alle und soziale Gerechtigkeit.

Sie sind meilenweit entfernt von unseren Grundrechten und Merksätzen der Demokratie, wenn sie Klagebefugnis nur bestimmten, persönlich positiv sanktionierten Vereinen zusprechen, die sich dem Dogma der zeitgeistigen Ideologie und Mehrheitsmeinung und den als “gut” eingestuften Lobbyisten und Wirtschaftsbranchen unterwerfen, sich sogar gerne für ihre Akzeptanz von letzteren kaufen lassen.

Artikel wie dieser von Frau Götze fördern aktiv Intoleranz und die Spaltung der Gesellschaft, denn sie schüren Hass, leisten Übergriffen auf Andersdenkende Vorschub, säen Unfrieden und sie schaden unserer wichtigsten Lebensgrundlage, der Natur.

Eine lange Sitzung mit Beruhigungstee und dem Grundgesetz (besonders auch im Hinblick auf vorbeugenden Gesundheitsschutz, Art.2 Abs. 2 und Art.20a, dem Schutz der Lebensgrundlagen und der Tiere), mit den Bürgerrechten der Aarhus-Konvention (Zugang zu Umweltinformation, Öffentlichkeitsbeteiligung, Zugang zum Gericht/Klagebefugnis)*, den  Europäischen Vogelschutzrichtlinien (gern auch mit dem Naturschutzrecht im Hinblick auf Fledermäuse, Insekten und andere Fauna) wäre allen Autoren mit einem Tunnelblick, wie den der Frau Götze als Grundlage des ersten Erkenntnisgewinns anzuraten. Vielleicht kehren Erinnerungen zurück, zum Wert der Demokratie mit ihrer verbrieften Meinungs- und Redefreiheit  und wie wichtig es ist, eben diese zu bewahren…
JR

P.S.
Ob die Autorin Götze ihr Wissen über “Klimaleugner” möglicherweise dem Meinungsdiktat in hunderten Wikipedia-Artikeln eines gewissen Andol, Pseudonym für den Aktivisten Andreas Lieb aus Unterfranken entnimmt, ein Vollzeit-Wikipedianer und “Sichter”, der sich die Deutungshoheit über die “Leugner-Lehre”, aber auch zur “Energiewende” und alle passenden Unterthemen offenbar hart erarbeitet hat. Er feiert sich auf Wikipedia selbst, indem er sich stets selbst zitiert. Der Grüne Andreas Lieb ist übrigens auch Vorstandsmitglied des Energieunternehmens “BürgerEnergie Bachgau eG”, deren “wichtigstes Projekt die Errichtung von Windkraftanlagen ist”, wie die derzeitige Planung eines Wind”parks” auf Flächen der Gemeinde Mömlingen.

Empfehlenswert dazu:  Der Artikel in der schweizer WELTWOCHE “Andreas Lieb – Knuttis grüner Schatten”
Ein einziger Autor verfasst auf Wikipedia praktisch im Alleingang die Einträge zu «Klimaleugner», «Energiewende» und «Reto Knutti» . Widerspruch duldet der Vollzeit-Wikipedianer nicht. Hinter dem anonymen Vielschreiber versteckt sich der Aktivist Andreas Lieb. Wer bezahlt ihn?

17.07.2019 Von Alex Baur

“Wer auf Wikipedia nach einer Definition von «Klimaleugner» sucht, muss sich auf eine lange Lektüre gefasst machen: Sage und schreibe 47 Seiten bringt der Beitrag unter dem Titel «Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung» auf den Drucker. Um den Klimawandel zu erklären, braucht Wikipedia nicht einmal halb so viel Platz (18 Seiten). Nur ist das auch nicht nötig. Denn glaubt man der täglich millionenfach konsultierten Enzyklopädie, ist nur noch eines gefährlicher als die angekündigte Klimakatastrophe: das Bezweifeln der angekündigten Klimakatastrophe.”

Weiterlesen!

Den Spiegelartikel von Susanne Götze finden Sie hier:

Rechte Verbindungen in der Umweltbewegung

Naturschützer streiten über Tesla-Werk

Das jüngste Beispiel fürs übliche Jammern und Beleidigen, das wir kürzlich erhielten, stammt von einem Anonymus aus Grünheide in Brandenburg

“Wo ward ihr eigentlich in den letzten 30 Jahren, als in Brandenburg mehrere Millionen Quadratmeter Industrie-Landschaft entstanden ist ?
Es wurde auch eine riesige Start und Landebahn für den BER gebaut.
Auch beim Bau der 8 Militärflughäfen rund um Berlin sind zig Tausend Hektar Forst verschwunden.
Ihr könnt noch nicht Mal Wald von Forst unterscheiden😄
Gut, dass der aufgeklärte Bürger euer armseliges Handeln nur belächelt.

Weiter so !”

Der Autor oder die Autorin, natürlich feige anonym, wie fast immer in derartig zumeist anklagenden, beleidigenden, boshaften, desavouierenden, oft auch mit Schimpfworten und Drohungen durchsetzten Mails, die völlig inhaltsleer, von Argumenten und Beweisen frei sind, dafür umso mehr Totschlagargumente, auch Killerphrasen genannt beinhalten, schrieb uns unter dem Absender “Birnen Pfützen birnen.pfutzen@…..”. –  Kreativ? Intelligent? Oder einfach nur schlicht und bildungsresistent??
JR