„Deutsche Schutz-Gemeinschaft-Schall für Mensch und Tier e.V.“ gegründet

Seit Jahrzehnten leiden Menschen wie auch Tiere unter der Beschallung durch technischen Infra- und Körperschall verschiedener technischer Anlagen in ihren Wohnhäusern und am Arbeitsplatz bzw. auf Ihren Weiden und in ihren Ställen. Trotz gegenteiliger Beteuerungen in unserem Land, gibt es seit ebenso langer Zeit wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Schall und seine Auswirkungen auf den menschlichen und tierischen Organismus.
Wir sammeln diese Studien und Reviews (und im Archiv – wissenschaftliche Überprüfungen) und Historien zu VAD und WTS seit 2006, um allen Mitbetroffenen Mut zu machen, sich als Schallopfer zu outen und der Ignoranz und dem Zynismus von Politikern und Behördenvertretern, sowie der Marginalisierung, wie auch Desavouierung durch viele Medienvertreter die Stirn zu bieten.
Auch viele Ärzte ohne Kenntnis von Schalleigenschaften und den Auswirkungen von Luftdruckschwankungen schienen jahrelang ihre Berufung vergessen zu haben und nahmen Patienten mit den vielfältigen Symptomen eines typischen schallinduzierten Krankheitsbildes nicht ernst. Das jedoch ändert sich nahezu täglich – zum Glück für alle Schallerkrankten.

Nachdem immer mehr Betroffene schließlich den Mut aufbrachten, mit ihren gesundheitlichen Problemen, die in der Exposition an Schall emittierenden Anlagen aufgetreten sind, an die Öffentlichkeit zu gehen und für Aufklärung zu sorgen, war die Gründung einer Schutzgemeinschaft die logische Folge.

Unser Dank gilt all diesen aufgeklärten, selbstbewußten Erkrankten an den Auswirkungen von Schall, emittiert durch Windenergieanlagen, Pumpen, Heizkraftwerke, Klimageräte und andere, die mit Ihren Erfahrungsberichten unsere Schallopferseite (bzw. die z. Zt. im aufbau befindliche neue Schallopferseite) füllen und das Verstehen dieses Krankheitsbildes fördern. Wir hoffen, dass noch viele Berichte folgen.

Unser besonderer Dank geht an Peter Paul Jaeger vom Schallopfer-Kreis Düren für seine Initiative zur Gründung des Vereins! Seine Kontaktdaten finden Sie am Ende der folgenden Presseerklärung.
Wir hoffen, dass sich viele Betroffene und Bedrohte der Organisation anschliessen, um ihr die längst überfällige kräftige Stimme zu verleihen, die zur Achtung der Erkrankten führen und Änderungen im Umgang mit Emittenten von technischem Infraschall bewirken wird.

JuMa –
seit 1995 in SH sukzessive in der Nachbarschaft zu Windkraftwerken an den Auswirkungen von technischem Infra- und Körperschall erkrankt

Pressemitteilung und Kontaktdaten

Print Friendly, PDF & Email