Mensch- und Natur verachtende Lobbypolitik wird fortgesetzt

Die Lobby fordert und die Politik springt!

Kanzlerin Merkel macht es mit bürgerfremden, inhaltsleeren Sprüchen wie Wir müssen die Menschen ein Stück weit mitnehmen” seit Jahren vor und Politiker aller Parteien kopieren ihn nach Kräften, den menschenverachtenden Umgang mit Mitbürgern im ländlichen Raum. 

Hier z.B. DIE LINKE, die sich zwar noch nie durch besonderes Interesse und Engagement für Natur und Artenvielfalt ausgezeichnet hat, sich aber regelmässig als besonders sozial und bürgernah darstellt:

“Der energiepolitische Sprecher der Linken-Fraktion, Lorenz Gösta Beutin, kritisierte es als „unzumutbar, dass Akzeptanz-Probleme bei der Windenergie die mangelnden Ambitionen beim Ausbau von Wind an Land begründen sollen.“

Treffender kann man seine Haltung als Lobbypolitiker nicht darstellen!

Dazu die Empfehlung, man möge der ohnehin betroffenen Bevölkerung im ländlichen Raum, die als Zwangsnachbarn von WEA bereits in ihrer Gesundheit, Lebensqualität und Eigentum geschädigt sind, das Ersparte für sog. Bürgerenergie aus Windkraft aus der Tasche ziehen, um Akzeptanz (!?!) zu erreichen:

“Er schlug vor, Kommunen an den Einnahmen der Windenergieunternehmen zu beteiligen und so für mehr Akzeptanz zu sorgen. „Auch die Bürgerenergie, die Menschen vor Ort ermöglicht, sich an Windenergie zu beteiligen und zu profitieren, sorgt für Akzeptanz.“

Auf welchem Planeten leben diese Politiker, egal welcher Couleur?
Dass ein Normalverdiener, der sein Erspartes oder, wie immer wieder berichtet, kreditfinanziertes Geld einsetzt, um an Windkraftbeteiligungen zu verdienen, als Kommanditist ohne Mitsprache nur als Melkkuh dient, um das Kapital der Großinvestoren zu vermehren und damit deren Kreditkosten zu mindern, sollte gerade einem LINKEN-Politiker ein Dorn im Auge sein, aber auch jedem anderen Politiker zu denken geben, der sich noch an den Eid mit Inhalten “zum Wohle des Volkes” erinnert..
Dass Akzeptanz nur dort entstehen kann, wo Menschen als gleichwertig betrachtet werden und gleichberechtigt an Entscheidungen beteiligt sind, die ihre Existenz und ihr Lebensumfeld betreffen, können und wollen sich unsere Politiker schon längst nicht mehr vorstellen, ob aus persönlichen Wirtschaftsinteressen – sprich als Lobbyisten, als dogmatische Ideologen, aus Gründen schlichter Unwissenheit – sprich Dilettantismus oder aber in ihrer Abgehobenheit…

Distanz vereinfacht den menschenverachtenden Umgang
Wer seine Mitbürger (und potenziellen Wähler) stets distanziert nur als “die Menschen” bezeichnet, ihnen eigene Entscheidungen und den eigenen Willen abspricht, diesen gar den Forderungen von Lobbyisten und Klimaretter-Ideologen gegenüber als “unzumutbar” bezeichnet, darf sich nicht wundern, wenn seine Partei keinen nachhaltigen Zugang zur Bevölkerung auf dem Land findet. 

Für Akzeptanz sorgen?
Dass hier wenigstens nicht mehr die Rede ist von “Akzeptanz erhalten”, sondern “für Akzeptanz sorgen” gesagt wird, ist immerhin ein winziger Denkfortschritt, den z.B. Politiker und Lobbyisten in SH noch längst nicht gemacht haben. Im Norden der Republik denkt man sich mit Unterstützung der Medien die Windkraftdiktatur immer noch schön und hält mangelnde Akzeptanz mindestens für einen unerhörten Aufstand gegen die Obrigkeit oder gar für ein Verbrechen gegen die ohnehin durch böse Mächte bedrohte Lobby.
Die Tatsache, dass sich seit zwei Jahrzehnten immer mehr Menschen gegen die Windkraftnutzung engagieren und heute bereits in fast 10% aller deutschen Gemeinden Bürgerinitiativen, Vereine und unabhängige Naturschutzorganisationen gegen den Ausbau der Windkraftnutzung aktiv sind, wird konsequent vertuscht, verschwiegen oder mindestens marginalisiert, engagierte Mibürger und betroffene Schallopfer werden immer noch diskriminiert und verhöhnt.

Wir können gespannt sein, wann der Bogen nach weiterer Zerstörung der Landschaft, flächendeckender Vernichtung von Natur und Artenvielfalt, massenhafter Schädigung der Bevölkerungsgesundheit, der Volkswirtschaft und der Enteignung der Anwohner der ländlichen Räume überspannt sein wird…
JR

Bundesregierung will mehr Windkraft-Anlagen bauen

[…]„Diese Einigung ist längst überfällig“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Stefan Kapferer. „Sie ist hoffentlich der Auftakt für eine energiepolitische Offensive der Koalition. Der bisherige Stillstand muss beendet werden.“

Nötig sei mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau, „sonst schaffen wir das Ziel von 65 Prozent bis 2030 nicht“. Kapferer forderte zudem nicht zu strenge Abstandsregelungen bei Windkraftanlagen sowie einen „massiv beschleunigten Netzausbau“
[…]

Der energiepolitische Sprecher der Linken-Fraktion, Lorenz Gösta Beutin, kritisierte es als „unzumutbar, dass Akzeptanz-Probleme bei der Windenergie die mangelnden Ambitionen beim Ausbau von Wind an Land begründen sollen.“ Eine weitere Arbeitsgruppe solle die Energiewende verschleppen

Er schlug vor, Kommunen an den Einnahmen der Windenergieunternehmen zu beteiligen und so für mehr Akzeptanz zu sorgen. „Auch die Bürgerenergie, die Menschen vor Ort ermöglicht, sich an Windenergie zu beteiligen und zu profitieren, sorgt für Akzeptanz.“

Alles lesen:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/11/01/bundesregierung-will-mehr-windkraft-anlagen-bauen/

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