Tierschützer warnt – Bis kein Storch mehr fliegt

von Fritz Vahrenholt

” Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger,  sie nicht zugrunde zu richten.”
Paul Claudel

Schützen wir unsere Artenvielfalt, Natur und Landschaft – wir haben nur die Eine!
Für alle, die es in der Ferienzeit verpasst haben sollten – Man kann nicht oft genug darauf hinweisen…
Haben Sie schon Ihre Kandidaten zur Bundestagswahl gefragt, was sie zu tun gedenken, um unsere Existenzgrundlagen zu schützen, falls sie gew#hlt werden?

DIE WELT

Leseprobe:

Je mehr der Widerstand wächst, desto rüder die Methoden der Windkraftinvestoren. Immer häufiger werden gezielt Bäume gefällt, auf denen gesetzlich geschützte Vögel wie Rotmilan oder Schreiadler nisten. Denn in der Nähe solcher Brutplätze dürfen keine neuen Anlagen errichtet werden. Wer Regionalzeitungen durchblättert, findet zahlreiche Fälle solcher Zerstörungen über die ganze Republik verteilt.

Laut NDR wurden allein 2016 im Landkreis Vorpommern-Greifswald 16 zerstörte Greifvogelhorste registriert. Der Deutschen Wildtier Stiftung wurden innerhalb nur eines Jahres 80 solcher Fälle gemeldet. Immer wieder steht neben Seeadler und Schreiadler der Rotmilan im Fadenkreuz der mutwilligen Zerstörer.

Es geht dabei um sehr viel Geld. Die Pachtzahlung für eine Windkraftanlage, die ja über die Stromrechnung aller Bürger bezahlt wird, beträgt mittlerweile bis zu 80.000 Euro – jährlich, 20 Jahre lang. Hat man also eine Fläche für ein Windfeld von zehn Anlagen anzubieten, lockt ein Ertrag von 16 Millionen Euro für den Grundeigentümer. Das weckt auch kriminelle Energie

Bitte besonders an alle verteilen, die mit  Brutalität und Gier auf dem Land nicht täglich in Kontakt kommen:
„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

 

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