Was hat das Papierblättchen mit der Windkraft zu tun?

Ein Selbstversuch – das Hübner-Experiment

Von der Interaktion von Schalldruck auf den Tastsinn, über druckempfindliche Rezeptoren ins Nervensystem bis zur gesundheitlichen Beeinträchtigung

Zum “Nachfühlen” und besseren Verständnis empfehlen wir erneut das kleine Experiment, welches der Autor bereits in seiner letzten Veröffentlichung vorgeschlagen hat und das wir hier zum leichten Nachmachen und zum Weiterempfehlen veranschaulicht haben.

Lesen Sie hier die Fortschreibung des Artikels von Dr. Wolfgang Hübner zur “Gesundheitsgefährdung im Nahfeld von Windrädern” – zur weiten Verbreitung empfohlen!

Schritt 1

Für diesen Selbstversuch benötigen Sie folgende Utensilien:

  • 1 Blatt Papier
    (80g/m² / Kopierpapier)
  • Lineal
  • Schere
  • Stift
  • Trinkhalm

Schritt 2

Messen Sie aus dem Blatt Papier ein Stück mit der Dimension 1×1 cm ab.

Sie erhalten somit ein Stück Papier mit einer Fläche von 1 cm²

Schritt 3

Schneiden Sie das markierte Papierstück aus.

1 cm² entspricht 1/10.000 m². Bei einem gängigen Kopierpapier mit 80g / m² wiegt das 1 cm² große Papierstück 8 mg

Sie haben nun ein 8 mg schweres Papierstück

Schritt 4

Saugen Sie das Papierstück mit dem Trinkhalm an….

Tipp:
Falls Sie ökologisch korrekt leben und keine Trink- bzw. Strohhalme besitzen, können Sie auch ein anderes Röhrchen, z.B. einen Kugelschreiberschaft, verwenden.

Schritt 5

… und lassen Sie das Papierstück aus kurzer Distanz auf die Handfläche fallen.

Kurze Distanz, damit durch die Fallhöhe keine kinetische Energie hinzu kommt, die beim Auftreffen auf die Haut zu einer Druckerhöhung führt.

Das Papierstück mit einem Gewicht von 8 mg erzeugt beim Auftreffen auf die Haut eine lokale Druckänderung um 0,8 Pa. Der einmalig wirkende Druckpuls ist deutlich zu spüren.

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