Urteile und Klagen der unabhängigen Naturschutzvereine NI und VLAB

Gratulation an RA Dr. Rico Faller und die Naturschutzinitiative e.V., NI

Frohes Neues Jahr der Natur mit allen Tieren und Menschen im Bereich Blumberg und Länge in B-W!

Download: https://www.windwahn.com/wp-content/uploads/2020/01/CL-Pressemitteilung-23-12-2019.pdf

RA Rico Faller, Kanzlei Craemmerer Lenz https://www.caemmerer-lenz.de/berater/rico-faller/


VLAB kämpft erstmals in NRW gegen Windpark

Die Baumberge im Münsterland, nicht weit entfernt vom Stammschloss der berühmten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, ist eine der wenigen von der Windindustrie noch relativ unbehelligten Naturlandschaften in Norddeutschland. Seit einigen Jahren kämpft die Bürgerinitiative Gegenwind Haxixbeck gegen mehrere nun auch hier geplante Wind-“parks”. Die engagierten Bürger, die sich ihre Heimat nicht ruinieren lassen wollen, bekommen nun Hilfe von Seiten des VLAB.

Es ist ein Novum in der Vereinsgeschichte: Erstmals macht die bundesweit anerkannte Naturschutzorganisation Einwände zum Schutz von Landschaft und geschützten Arten in Nordrhein-Westfalen geltend. Es handelt sich dabei um drei im Bereich Herkentrup bei Haxixbeck geplante, mehr als 200 Meter hohe Windkraftwerke. Ein Anwalt wurde bereits mandatiert.

Klage gegen Windpark in Mittelhessen in Vorbereitung

Als bundesweit anerkannter Naturschutzverband bereitet der VLAB derzeit eine mögliche Klage gegen einen Windpark in Mittelhessen vor. Es handele sich um einen ornithologsich besonders wertvollen Standort, sagt Dr. Christina Hauser, zweite Vorsitzende des VLAB und zuständig für Windkraft und Energiewende. Derzeit befindet sich das Verfahren für die Windräder in der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsphase.

Der VLAB hat bereits ein juristsich-naturschutzfachliches Gutachten dazu abgegeben. Sollte die zuständige Behörde den Bau des Windparks genehmigen, will der VLAB vor Gericht ziehen. Mit seinem Engagement in Hessen setzt der VLAB seine Politik fort, Natur- und Landschafts zerstörende Windkraftprojekte zunehmend auch außerhalb von Bayern ins Visier zu nehmen und, wenn möglich, zu stoppen.

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