Klima-Alarmismus – Schuldzuweisung und Sühneforderung

Die Wirkung der Medien-Manipulation mit ihren Totschlag-Argumenten auf einen Zuschauer

Eine Korrespondenz zwischen dem Musiker und Autor Guntram Pauli und der Redakteurin der Sendung “Der Klimareport”

Worum es geht: Sendung “Der Klimareport” in der ARD-Mediathek zum Nach-Sehen

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-Klimareport/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=47388716

Sehr geehrte Frau Sodomann,

ich habe gestern im Ersten Ihren “Klimareport” gesehen und konnte es nicht fassen. Es war zu erwarten, dass angesichts der gerade stattfindenden Weltklimakonferenz einiges in dieser Art auf uns zukommen würde, aber dieser unsägliche manipulative Film toppt wohl alles andere.

In Ihrer offenbar begrenzten Weltsicht scheint es ausschließlich Gut und Böse zu geben, für Zwischentöne ist offenbar kein Platz. Dass Sie nur scheinbar Vor- und Nachteile diverser Aspekte der Energiewende gegenübergestellt haben, und auch Skeptiker kurz zu Wort kommen durften, soll dem Ganzen das Alibimäntelchen einer Reportage umhängen, aber jeder, der seine fünf Sinne beieinander hat und halbwegs informiert ist, durchschaut diesen lächerlichen Versuch, einer Werbesendung einen seriösen Anstrich zu geben.

Schade, man könnte das Thema auch ernsthaft angehen, Für und Wider sachlich diskutieren. Herr Limburg hätte sicherlich einiges an belastbaren Zahlen und Statistiken beizutragen gehabt. Aber er wird ausgerechnet mit einem kurzen Satz eingeblendet, den er vielleicht lieber unterlassen hätte, denn der war natürlich Wasser auf die Mühlen dieses tendenziösen “Reports”. Aha, der Böse (neben ein paar anderen…), der ein paar Vorteile der Erderwärmung für sich und einige andere sieht und sich einen Teufel darum schert, wie es den Unzähligen geht, die darunter leiden würden, sollten die Horrorszenarien Wirklichkeit werden. Auf der anderen Seite die so sympathische, energiebewusste Familie, die für ihre Umwelt um die Welt fliegt. Märchenstunde, plakativer geht’s nicht – hier die Guten, dort die Bösen. Dass mit Latif, Kempfert und Co. die üblichen Klima-Alarmisten ausgiebig zu Wort kommen dürfen, passt zum Rest, wobei der vermeintliche Experte Latif ein grandioses Eigentor geschossen hat. Über die Erdgeschichte sind erhöhte CO2-Konzentrationen jeweils Wärmephasen gefolgt – im Abstand von immer ziemlich genau 800 Jahren – und nicht etwa umgekehrt. Weiß er’s nicht besser, wenn er diese nachweisbare Lüge von Al Gore erneut nachbetet?

Die vielen Manipulationen in Ihrem Film sind unerträglich, nur ein Beispiel: Gegen Ende redet Latif im Off über den CO2-Ausstoß, dabei sieht man Szenen aus einer smogverseuchten chinesischen Stadt. Zur Erinnerung: CO2 ist ein ungiftiges, geruchloses, unsichtbares Spurengas, das ganz nebenbei bemerkt lebenswichtig für das Pflanzenwachstum ist. Sein Anteil in der Atmosphäre liegt bei 0,04 Prozent, der menschliche Anteil daran ist ein Fünftel. In der Erdgeschichte gab es mit 0,7 Prozent schon einmal eine mehr als 170 mal höhere CO2-Konzentration.

Relativ wohltuend war immerhin die Passage über das Aktivhaus – ein absolut sinnvoll Konzept, das im Gegensatz zu vielen anderen keinen Schaden anrichtet.

Noch einmal zu Gut – Böse: Ich passe irgendwie so gar nicht in beiden Schubladen, und bin damit sicherlich nicht allein. Ich habe seit Tschernobyl aktiv gegen Atomkraft gekämpft, spare Energie, wo immer ich kann, versuche, umweltbewusst zu leben. Aber eben weil ich mich als Umweltschützer begreife kämpfe ich inzwischen auch gegen die ökologisch völlig sinnlose, zerstörerische, menschenverachtende Industrialisierung unsere Landschaften durch sogenannte Windparks. Mit mir inzwischen über 1000 Bürgerinitiativen deutschlandweit. Ich bin über die meine mit allen verlinkt und weiß, dass die meisten ihrer Mitglieder aus der Ökobewegung kommen und sich als Naturschützer bestehen. Wie passt das in Ihr schlichtes Weltbild? Sind die vielen Tausend eben einfach dumm, wie sich Herr Latif erdreistet zu sagen?

Sie haben mit diesem Film eine Chance vertan, aber das sicher wohl kalkuliert. Ihre wiederholt  zitierte Statistik, dass 74 Prozent der Deutschen von einer menschgemachten Klimaerwärmung überzeugt sind, hat etwas von einer selbst-erfüllenden Prophezeiung. Die Statistik liegt sicher nicht falsch, aber sie kommt einfach dadurch zustande, dass es alarmistische Filme wie den Ihren gibt, und natürlich tagtägliche Berichte in allen Medien, die die Klimapanik schüren. Es ist Mainstream, in einer komplexen Welt kommen scheinbar leichte und schlüssige Rezepte gut an. Und nachdem das Ganze nahezu pseudoreligiöse Züge angenommen hat, tickt man gerne kritiklos mit der Masse. Wer wollte schließlich nicht zu den Guten gehören, schon gar nicht, wenn Kritiker geradezu als Ketzer an den Pranger gestellt werden! Wie gelegen kommen da Trump oder die AfD – man kann die Skeptiker flugs in eine Schublade mit denen stecken. Auf dem Holzweg sind Sie dennoch definitiv mit der Behauptung “Nach Meinung der Wissenschaft …”. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es allein in diesem Jahr 400 wissenschaftliche Studien gibt, die eine anthropogene Erderwärmung widerlegen oder zumindest anzweifeln.

Völlig grotesk ist die mehrmals wiederholte Darstellung in Ihrem Film, umweltbewusste Idealisten stünden einer gigantischen Lobby gegenüber, die alles tut, um eine Energiewende zu verhindern. Natürlich gibt es noch Konzerne und Industriesparten, die auf fossile Energiequellen setzen, aber auf der anderen Seite inzwischen viel mächtigere, die den Goldesel Energiewende melken, was das Zeug hält. Wir erfahren es in unserem Kampf gegen den Windwahn alltäglich, wie nahezu aussichtslos es ist, sich mit dieser unheiligen Allianz aus verbohrter grüner Ideologie, Politik und Großindustrie anzulegen. Und ganz nebenbei bemerkt, sind Latif, Kempfert & Co. über ihre Bücher und Vorträge natürlich direkte Profiteure der von ihnen geschürten Klimapanik.

Wir Menschen gehen in der Tat entsetzlich mit unserem Planeten um. Die Meer werden zugemüllt, riesige Waldgebiete in Südamerika und Asien für Plantagen geopfert, deren Erträge in die Massentierhaltung oder – noch perverser – in sogenannten “Biosprit” fließen. Aktuelle Wetterphänomene und Katastrophen haben auch mit diesen großflächigen Waldvernichtungen zu tun, ebenso mit der Versieglung von Kulturlandschaften. Aber der wahre Feind ist erkannt: ein Spurengas in der Atmosphäre. Was Maggy Thatcher einst in die Welt setzte, um von ihren ständig streikenden Kohlekumpels unabhängig zu werden und Kernenergie etablieren zu können, hat als Mythos seinen Weg gemacht und ist zur Religion geworden. Eine billionenschwere Zukunftsindustrie hat sich der “grünen” Idee gerne angenommen und walzt in einer nie dagewesenen Allianz mit fast allen Medien nieder, was sich ihr in den Weg stellt. Sie sind mit Ihrem Film ein Teil davon.

Mit freundlichen Grüßen
Guntram Pauli

Darauf die Antwort der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Pauli,

vielen Dank für Ihre engagierte Mail an unsere Autorin zu unserer Sendung „Der Klimareport“.

Sie formulieren Kritik an dieser Sendung, was wir bedauern.

Die Autorin Katja Sodomann hat über den Zeitraum von mehreren Monaten eine sorgfältige und umfassende Recherche, insbesondere zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich durch den Klimawandel ergeben, durchgeführt.

Dazu hat sie zahlreiche Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem internationalen aktuellen Stand entsprechen, zusammengetragen.

Der Klimareport folgt mit der Einschätzung des weltweiten Klimawandels als überwiegend menschengemacht dem aktuellen Stand der Klimawissenschaft. Die wissenschaftliche Beratung übernahmen die renommiertesten und international hoch anerkannten deutschen Klimawissenschaftler, u.a. vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Karlsruher Institut für Technologie, Umweltforschungsstation Schneefernerhaus u.a.

Das Thema Klimawandel und seine Folgen ist wie Sie selbst wissen hoch komplex und stößt in einem 45-minütigen Fernsehformat natürlicherweise an Grenzen. Hier können nicht allumfassend sämtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Wir nehmen Ihre Fragen und Anmerkungen als Anregung, auch künftig besonders viel Sorgfalt darauf zu verwenden, komplizierte Sachverhalte in eine allgemeinverständliche Bild- und Textsprache zu übertragen. Wenn uns das für Sie beim Klimareport nicht in jedem einzelnen Fall gelungen sein sollte, so bedauern wir dies.

Aus Sicht der Redaktion ist es der Autorin Katja Sodomann hervorragend gelungen, sich auf einige, vorrangig wirtschaftliche Aspekte zu konzentrieren und in diesem Zusammenhang durchaus auch kontroverse Positionen abzubilden.

Dazu gehört auch die Position von Michael Limburg. Seine Hauptthese wird im Klimareport sehr wohl dargestellt. Diese und andere Aussagen von ihm werden aber von allen namhaften Klimawissenschaftlern/-Instituten widerlegt.

Insofern weisen wir den Vorwurf einseitiger Manipulation entschieden zurück.

Deutlich bekennen wir uns zu einer Position, die den überwiegend menschengemachten Klimawandel als wissenschaftlich begründet annimmt.

Damit stehen wir wohl in Teilen zu Ihren Positionen im Widerspruch. Dies lässt sich nicht auflösen, ist aber im Spektrum der öffentlichen Meinungsbildung absolut normal.

Natürlich hat auch die Wissenschaft noch längst nicht alle Fragen zum Klimawandel, seinen Ursachen und Folgen erschöpfend beantworten können. Vollkommen klar ist es, dass es nicht nur der Mensch ist, der den Klimawandel verursacht. Das haben wir im Film auch nie behauptet. Es ist immer ein Geflecht von Ursachen, dennoch: über langjährige wissenschaftliche Beobachtungen wird eindeutig klar, das Klima verändert sich seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend durch den Treibhausgasausstoß in die Atmosphäre, ist also großenteils menschengemacht.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht auf jedes Ihrer angeführten Argumente eingehen können, das würde den Rahmen auch dieses Briefwechsels sprengen. Nur ein paar Worte zum von Ihnen angesprochenen Punkt der CO2-Temperatur-Korrelation. Die Klimawissenschaft hat nachgewiesen, dass sich die von Ihnen beschriebene Korrelation von CO2-Konzentrationen und Wärmephasen mittlerweile umgekehrt hat, auch aufgrund der gestiegenen CO2-Konzentration.

Wir hoffen, dass wir Sie auch weiterhin zu unseren aufmerksamen und interessierten Zuschauern zählen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Mieder, Redakteurin
FS Politik und Gesellschaft

Hier die Reaktion von Guntram Pauli:

Sehr geehrte Frau Mieder,

vielen Dank für Ihre Antwort, auch wenn ich es besser gefunden hätte, wäre sie von der Autorin selbst gekommen.

Sie versuchen jetzt sehr ausführlich, diesen “Klimareport” als einen neutralen, ausgewogenen Zustandsbericht darzustellen, aber es wird Sie nicht wundern, dass ich Ihrer Argumentation in keinem einzigen Punkt folgen kann.

Wenn es nämlich um Objektivität und Ausgewogenheit gegangen wäre, hätte sich Frau Sodomann in ihren “über den Zeitraum von mehreren Monaten” durchgeführten “sorgfältigen und umfassenden Recherche” auch einmal wenigstens ansatzweise mit den Argumenten der Klimaskeptiker beschäftigen müssen. Es gibt doch allein in Deutschland jede Menge anerkannter Wissenschaftler – Dr. Kirstein, Prof. Gerlich, Prof. Vahrenholt, Dr. Teuscher, Wolfgang Thüne – um nur ein paar von ihnen zu nennen. Die hätten anhand von belastbaren Zahlen und Statistiken darlegen können, warum eine anthropogene Erderwärmung zumindest fraglich, wenn nicht völlig unwahrscheinlich ist. Was aber macht Frau Sodomann? Sie lässt Herrn Limburg (als Repräsentanten einer durchaus umstrittenen Organisation) mit zwei Sätzen zu Wort kommen, die extrem fragwürdig sind, aber natürlich auch nicht im Geringsten die Essenz seiner Klimaskepsis abbilden. Und dann einen CDU-Politiker, der zwei eher hilflose Statements abliefert. Auf der anderen Seite minutenlang Latif, Kempfert und andere Repräsentanten des Klimaalarmismus. Wenn Sie das ausgewogen nennen haben Sie ein merkwürdiges Verständnis von objektiver Berichterstattung. Ich nenne es Manipulation. Was die Protagonisten betrifft, die zu Wort kommen dürfen, ist sie massiv und extrem plump, im Film dann allgegenwärtig und etwas subtiler – ein Beispiel habe ich in meiner Mail an Frau Sodomann genannt.

Sie zählen eine Reihe von Instituten auf, die Sie wissenschaftlich beraten haben, die aber natürlich alle auf der beabsichtigten Linie liegen. Für mich wieder kein Indiz für Ausgewogenheit. Ach ja die Zahlen: angeblich sind sich 97 Prozent “der Wissenschaftler” einig (wie auch 74 Prozent der deutschen Bürger), dass es eine menschengemachte Erderwärmung gibt. Abgesehen davon, dass es weltweit Tausende von Wissenschaftlern (unter ihnen Nobelpreisträger) gibt, die das anders sehen und ihre Positionen in teils dramatischen Appellen dargelegt haben (z. B.  “Heidelberger Aufruf” 1992, “Petition von Oregon” 2008) zählt für mich persönlich immer die Qualität von Argumenten, nicht die Quantität. Albert Einstein sagte einmal sinngemäß, als er damit konfrontiert wurde, dass eine ganze Menge Physiker einen Sachverhalt anders sähen als er: “Wenn sie Recht hätten, würde ein einziger genügen”. Ich habe mich die letzten Monate intensiv mit dem Thema Erderwärmung befasst – mit dem Ergebnis, dass mich die Argumente der “Klimaskeptiker” mehr überzeugt haben als die der Alarmisten. Sie liefern in Ihrer Einlassung zum CO2 in der Atmosphäre wieder ein gutes Beispiel. Über Millionen Jahre Erdgeschichte hatten wir dramatisch höhere CO2-Konzentrationen und Phasen viel größerer Erderwärmung (aber eben in der Reihenfolge, wie ich sie beschrieben habe), nun greifen Sie einen winzig kleinen Zeitraum heraus, in dem das angeblich anders ist – was ebenfalls von etlichen Wissenschaftlern bestritten wird. Aber selbst wenn es so wäre: Der Mensch ist unbestritten für 0,0016 Prozent CO2 in der Atmosphäre verantwortlich, und wer der Meinung ist, das – und nicht etwa Sonnenaktivitäten und andere Phänomene  – sei für die Erderwärmung verantwortlich, dem sei dies unbenommen.

Aber selbst wenn das alles richtig wäre, wenn wir durch unseren CO2-Ausstoß für die Erderwärmung verantwortlich wären, stellt sich eben die Frage nach sinnvollen Mitteln, etwas dagegen zu tun. Ein prima Beispiel hat Frau Sodomann mit der Passage über das Aktiv-Haus genannt. Ein Unding ist es für mich hingegen, unsere Naturlandschaften, Wälder und Moore in völlig sinnlose Industrielandschaften zu verwandeln. Sinnlos deshalb: 2016 haben 27000 Windräder in Deutschland für lächerliche 2,1 Prozent unserer Primärenergie gesorgt, und das auch noch völlig unzuverlässig, denn Wind ist wie auch Sonne volatil. Nachdem Deutschland für 2 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich ist, liegt der Einfluss deutscher Windanlagen auf das Weltklima bei 0,042 Prozent. Wer dennoch allen Ernstes für einen weiteren Ausbau an Windanlagen bei uns eintritt – mit all dem, was sie an Naturzerstörung, massenweiser Tötung von Vögeln und Gefährdung unserer Gesundheit und unseres Eigentums verursacht – der kann nur entweder naiv oder Lobbyist sein. Und tatsächlich ist es genau diese Mischung – naives, “grünes” Gutmenschentum und eine inzwischen mächtige Wirtschaft – die diesen vermeintlich sauberen Weg in die Zukunft nach wie vor forciert.

Kein Wort dazu in dem Bericht, dazu minutenlang gruselige Bilder vom Kohleabbau in der Lausitz. Und hier wieder ein sehr subtiler Schachzug der Autorin. Es kommen ein paar kritische Stimmen zu Wort, Betroffene einer möglichen Stilllegung der Gruben. Natürlich sind die bedauernswert, aber die Message hinter dieser Passage lautet: Die dringend notwendige Abkehr von der Kohle erfordert zwar Opfer (und man kann doch nicht aus egoistischen Gründen daran festhalten…), aber das ändert nichts an der Notwendigkeit. Die wird mit keinem Wort hinterfragt. Mich würde allerdings schon interessieren, wie das gehen kann, angesichts der Zahlen, die das Bundesministerium für Wirtschaft kürzlich veröffentlicht hat:

“Anteile verschiedener Energieträger am Primärverbrauch in Deutschland 2016: Fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas): 80,2 %. Biomasse: 8,7 %, Kernenergie: 6,9 %, Wasser, Wind und Sonne: 3,9 %, Sonstige: 0,3 %”.

Also: Wir wollen (Gott sei Dank) aus der Kernenergie aussteigen, Biomasse kann und soll nicht weiter ausgebaut werden. Wie absurd ist der Gedanke, auf absehbare Zeit fossile Energieträger durch erneuerbare ersetzen zu können. Wenn das von den Grünen, von unserer Umweltministerin, von wer weiß wie vielen sonstigen Träumern oder Karrieristen noch so oft verbreitet wird, dann kann man eigentlich nur ganz individuell den gesunden Menschenverstand dagegen setzen. Und das Internet hilft uns dabei, nicht schlicht immer das nachbeten zu müssen, was der Mainstream verbreitet.

Frau Sodomann ist entweder naiv oder mit Kalkül an dieses höchst manipulative Werk gegangen. Ersteres wäre wenigstens noch entschuldbar, denn sie würde sich damit lediglich in die Reihe all der unzähligen anderen einreihen, die sich in (ihrem grenzenlosen Idealismus) in Statements und Publikationen aller Art selbst feiern – gerade in den zwei Wochen des Weltklimagipfels.
Wie gut, dass er vorbei ist!

Mit freundlichen Grüßen
Guntram Pauli

Guntram Pauli
37218 Witzenhausen
Web: www.guntram-pauli.de

Mit Dank an Guntram für diese Korrespondenz!

Guntram Pauli ist Musiker,  Komponist und Autor.
Sein bekanntes Rock Reqiem  gilt als einzigartiges Crossover-Opus zwischen Rock/ Pop/ Jazz auf der einen und Klassik auf der anderen Seite und feiert bereits seit 1978 Erfolge.
http://www.rock-requiem.de/

Besonders bekannt wurde er mitstreitenden Windkraftgegnern durch sein Buch “Abwind”, einem Roman, in dem die Windkraft und ihre Auswirkungen das zentrale Thema bilden.
https://www.amazon.de/Abwind-Roman-Guntram-Pauli/dp/3956315650
JR

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