Schallopfer haben eine Stimme

www.opfer.windwahn.de Seit Ende 2014 haben Betroffene, wie bereits weltweit auf verschiedenen Internetportalen der Fall, auch in Deutschland die Möglichkeit, auf www.opfer.windwahn.de von ihren entsprechenden Erfahrungen zu berichten. Gut 300  Anwohner von Windenergieanlagen aus elf Bundesländern haben sich bisher beteiligt. In ihren Berichten zu ihren verschiedenen Krankheitssymptomen, die sie als Anwohner von Windenergieanlagen erleben, berichten sie darüber, wie sich ihr Leben seit der Inbetriebnahme von Schall emittierenden Windenergieanlagen in ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld verändert hat. Die genannten Störungen und Symptome decken sich weitgehend, sowohl in der Häufigkeit der Nennungen, als auch in der Reihenfolge:
Verteilung der Symptome
(c) www.opfer.windwahn.de
–    Vgl.
Auswertung der Symptome von über 300 WEA-Schallgeschädigten
Angeführt werden die Nennungen der Gesundheitsprobleme von Schlafstörungen, Schlafentzug und Schlafunterbrechungen in verschiedenen Ausprägungen, gefolgt von psychischen Störungen von Unruhe bis zum Burnout  und Depressionen. Etwa gleichauf genannt werden Probleme im Kopfbereich, von Schmerzen über Sehstörungen und Zuckungen der Augenlider bis zu kognitiven Störungen, vielfältige Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, von Bluthochdruck über Herz-Rhythmusstörungen, Blutdruckschwankungen zwischen sehr hohem und extrem niedrigem Blutdruck, Venenerkrankungen und Ohrprobleme inklusive Tinnitus und Hörstürzen mit Hörminderung bis zum Hörverlust. Schließlich folgen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Schwindelerkrankungen wie z.B. Morbus Ménière, Zuckungen der Extremitäten wie Restless Legs, Zittern der Hände/Finger und Kribbeln auf der Haut, gleichauf mit Atemwegsproblemen, Brustdruck und Atemnot. Zunehmend genannt werden hormonelle Störungen bei Mensch und Tier. So nehmen die Berichte von Blutungen, Fehl- und Frühgeburten und Störungen hormoneller Zyklen zu. Auch von internistischen Problemen im Bereich des Abdomens (Magen, Darm, Leber, Blase, Niere) ist immer häufiger die Rede. Meldungen von Schlaganfällen, Hirnblutungen, Aneurysmen, Epilepsie und Erkrankungen des Immunsystems, bis hin zu diversen Krebserkrankungen nach langer Expositionsdauer, nehmen zu. Häufig werden zudem Vibrationen und Brummtonphänomene beschrieben, die auf Körper, Kopf und Organe einwirken (Vibro Acoustic Disease, VAD), des Weiteren werden Gelenk- und Knochen- schmerzen genannt. Die Nennungen der Symptome entstammen in 185 Fällen direkten Anschreiben durch WEA-Schall Betroffene mittels freier Berichterstattung oder unter Nutzung eines Fragebogens und aus Artikeln, TV- und Radiosendungen in verschiedenen Medien mit Namens- und Wohnortnennung der Betroffenen. Die über 185 hinaus gehenden Nennungen stammen ebenfalls aus Artikeln in unterschiedlichen Medien mit Beschreibung der Betroffenen und des Wohnortes, aber ohne Namensnennung, bzw. aus den Verweisen in den Berichten der erstgenannten Betroffenen, z.B. „meine Tochter“, „unsere Nachbarn“, „meine Frau“, „die Anwohner der Straße xy“ etc. –    Vgl. www.opfer.windwahn.de; hierin enthalten die Übersichtsgrafik zur Häufigkeit und Verteilung der Krankheitssymptome bei Anwohnern von Windenergieanlagen. Die auf www.opfer.windwahn.de aufgeführten Symptome deutscher von WEA-Schall Betroffener werden in Beziehung zu den Auswertungen internationaler Erfahrungsberichte und Feldstudien gesetzt, die weltweit seit dem Jahr 2008, in England im Jahr 2007 und in Finnland im Jahr 2015 gesammelt wurden. Hinsichtlich der genannten Symptome erweist sich auch im internationalen Vergleich eine sehr hohe Übereinstimmung in der Verteilung der Nennungen. JR Wenn Sie Ihre Erfahrungen schildern möchten, auf Wunsch gern anonym, nutzen Sie unseren Fragebogen: http://www.opfer.windwahn.de/index.php/fragebogen-formular-zum-einreichen-meines-erfahrungsberichtes oder unser Freitextformular: http://www.opfer.windwahn.de/index.php/freitext-formular-zum-einreichen-meines-erfahrungsberichtes
Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung des Bemühens, die Problematik von Schallerkrankungen in die Öffentlichkeit zu tragen, um Abhilfe zu schaffen!
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