Die CDU – ein windkraftbetriebenes sinkendes Schiff

Desillusioniert von ihrer Einverleibung der “ideologischen Energie- und Umweltpolitik” grün-roter Weltretter, hat René Sternke auf seinem Blog die CDU-Bundestagsfraktion und diverse Protagonisten der CDU, auch im Hinblick auf die Landtagswahl in M-V angeschrieben und sieben Fragen gestellt. Eine berechtigte Aktion.
Wer einst in seinem Bundesland NRW anläßlich der Landtagswahlen, gerade auch mit den Stimmen tausender Windkraftbetroffener, für ein Abstandsversprechen von 1500 m von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung gewählt wurde und heute mit dem Satz auftritt “Genehmigungen für Windkraftanlagen dauern heute 6 Jahre, wir werden dafür sorgen, dass dies nur noch 6 Monate dauert”, darf sich nicht wundern, wenn er als unglaubwürdig und somit unwählbar gilt.
Bedauerlich für alle diejenigen CDU-Kandidaten, die sich nicht auf die glitschig-grüne Schleimspur begeben, sondern, weiterhin auf Wissenschaft setzen, anstatt auf Ideologien, auf Bürgerbeteiligung und korrekte unabhängige Gutachtenpolitik in Genehmigungsverfahren, Klageverfahren respektieren und Wahlversprechen nicht im Nachgang als Wahlverbrechen gegen Mensch und Natur umsetzen…
JR

Leseempfehlung – mit Dank an René!

Die CDU – ein windkraftbetriebenes sinkendes Schiff

Nachstehendes Schreiben habe ich an die CDU-Bundestagsfraktion und u.a. an die CDU-Politiker Altmaier, Amthor, Brinkhaus, Sack und Ziemiak gesandt. Das während der bevorstehenden Bundestagswahlen und Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich sichtbar werdende Scheitern der CDU ist vor allem das ihrer ideologischen Energie- und Umweltpolitik. Den ideologisierten, seine Bürger erziehenden autoritären Staat, vor dem sie jetzt im Wahlkampf warnt, hat sie selbst aufzubauen begonnen. Die rot-grüne Ideologie, vor der sie jetzt warnt, hat sie sich längst zu eigen gemacht. Wir haben in den Talkshows der öffentlich-rechtlichen Sender gesehen, wie ein Brinkhaus oder ein Laschet von einer Reemtsma oder einer Neubauer, denen sie nichts mehr zu antworten wissen und entgegenzusetzen haben, spielend an die Wand gedrängt werden können.

Sehr geehrte Damen und Herren von der CDU,
ich habe die CDU bei den letzten Wahlen zum Landtag MV und zum Bundestag gewählt und habe sogar für ihre Kandidaten geworben. Ich werde sie jedoch nicht erneut wählen, wenn sie ihre Positionen zur Energie- und Umweltpolitik nicht überdenkt.
Sie muss sich angesichts der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte folgende Fragen ergebnisoffen stellen:
1. Besteht tatsächlich ein Klimanotstand aufgrund gewachsener CO2-Emissionen? Kann das kühlere CO2 die Erde erwärmen?
2. Können mittels Windkraft tatsächlich CO2-Reduktion erreicht werden? (vgl. electricitymap.org)
2. Ist das Staatsziel „Schutz der Wildtiere“ (insbesondere der Greifvögel und Fledermäuse) gemäß Artikel 20a GG unter den Bedingungen eines weiteren Windkraftausbaus zu erreichen? (vgl. Grüneberg & Karthäuser 2019 sowie Katzenberger & Sudfeldt 2019)
3. Kann der Energiebedarf Deutschlands mit erneuerbaren Energien gedeckt werden? (vgl. smard.de)
4. Ist der Schutz der Gesundheit der Anwohner von Windkraftanlagen ausreichend gewährleistet? (vgl. die Betroffenenvideos von Dr. Stephan & Heike Kaula auf youtube)
5. Ist das Leben im Windfeld Deutschland lebenswert?
6. Ist sanfter Tourismus in Deutschland mit der Zerstörung der Landschaft durch massiven Windkraftausbau vereinbar?
7. Vertragen sich die von Innenminister Renz und Landrat Sack tolerierten Straftaten (allein über 40 Horstvernichtungen im Zusammenhang mit Windkraftprojekten innerhalb von 2 Jahren in Vorpommern-Greifswald) mit den Vorstellungen der CDU von Rechtsstaatlichkeit?
Das Wahlversprechen Armin Laschets, die Genehmigungsverfahren von Windfeldern auf 6 Monate zu verkürzen, widerspricht den Interessen vieler Bürger und wird die CDU/CSU viele Wählerstimmen kosten. Michael Sack und Philipp Amthor, deren Wahlkreis besonders bluten muss, haben sich im Gegensatz zu den mutigeren CDU-Politikern in Thüringen und Sachsen-Anhalt weggeduckt und sich im Wahlkampf um das Thema Windkraft herumgedrückt.
Sie sind nicht für mich und viele andere Bürger nicht wählbar. Vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/08/30/die-cdu-kann-sich-bestenfalls-noch-in-der-opposition-regenieren/‌ Vgl. auch meinen Diskussionsbeitrag im Nordkurier: http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/amthor-und-sack-das-ungleiche-cdu-spitzenduo-im-nordosten-0544979209.html
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke (Vorpommern-Greifswald)

Die CDU – ein windkraftbetriebenes sinkenes Schiff (satirische Collage)

Quelle https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/09/09/die-cdu-ein-windkraftbetriebenes-sinkendes-schiff/


Mehr Ein- und Aussichten von René Sternke zum Thema – mit Dank!!
BTW

Naturschützer aufgepasst!

Und wo lassen Sie denken?

Noch mehr bittere Erkenntnis….

LTW in MV

Ein Kommentar

  1. Ich möchte auf meinen oben dankenswerterweise verlinkten Beitrag zu Laschets Plänen, das Planungsrecht zugunsten der Windindustrie zu reformieren, noch einmal besonders hinweisen (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/09/10/laschet-will-der-windindustrie-das-planungsrecht-mundgerecht-machen/). Mit seinen Plänen zur erheblichen Verkürzung der Genehmigungsverfahren und der “Verbesserung” des Planungsrechts geht Laschet in Hinblick auf die Konkretheit und Zielgerichtetheit seiner Vorstellungen zur Forcierung der Windpolitik sogar weit über Baerbock und Scholz hinaus, die einfach nur enthemmten Windwahn zur Weltrettung versprechen. Laschet will die umweltzerstörenden Pläne umsetzen, die in den Umweltministerkonferenzen schon lange ausgeheckt werden (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/?s=umweltministerkonferenz). Die CDU muss von uns Wählern in die Opposition wie in ein Purgatorium geschickt werden, damit sie mit Merkels naturzerstörerischer und umweltschädigender Energie- und Umweltpolitik bricht. Die CDU-Führung weiß offenbar nicht, wie sehr es an ihrer Basis und in ihrer schrumpfenden Wählerschaft brodelt. Laschets Pläne zeigen, dass es offenbar nicht genügt, wenn die Kanzlerin geht, ihre Stiefellecker und Nachahmer in der zweiten Reihe müssen ebenfalls hinweggefegt werden. Die Wende von 1989 muss das Vorbild für die Energiewende werden, bei der nach Honecker auch Krenz & Genossen entmachtet und verurteilt wurden.

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