Windkraft ist Brandstiftung

“Wir lehnen diese Energiewende, in der Gestalt, in der wir sie erleben, nämlich als eine Form der Brandstiftung und der Brandschatzung, grundsätzlich ab!”

Dr. RenÉ Sternke

Mit Dank an René Sternke!

Original: https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/11/08/windkraft-ist-brandstiftung/


Immer wieder wird gegen die Bürgerinitiativen und Bürger, die sich gegen den rücksichtslosen Windkraftausbau wehren, der Vorwurf erhoben, sie handelten nach dem Sankt-Florians Prinzip:

Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus! Zünd andre an!

Die Kontext-Wochenzeitung schreibt: „Die Wut der Windstromgegner speist sich vor allem aus egoistischen Motiven, sagen Soziologen. Etwa aus der Angst vorm Wertverlust des Eigenheims. Der heilige Sankt Florian lässt grüßen.“

Die Schwäbische titelt: „Sankt Florians Prinzip schadet Energiewende“ und schreibt: „Fatales Prinzip Sankt Florian“.

Verena Gonsch vom NDR sagt: „Es herrscht das St. Florians-Prinzip. […] Die meisten sind für erneuerbare Energien, weil sie so schön umweltschonend sind. Aber dass man dafür neue Anlagen bauen muss, die die Landschaft verändern, ist für ebenso viele nicht hinnehmbar.“

Die Liste wäre nahezu endlos verlängerbar.

Jutta Reichardt hat dazu auf windwahn.com einen grundlegenden Beitrag publiziert, dem beinahe nichts mehr hinzuzusetzen ist: Nimby? St. Florianer? Windkraftgegner!

Der Künstler Martin Fengel hat das psychologisch-moralische Fundament des Sankt-Florian-Prinzips in einer Graphik freigelegt. Es geht um Schadenfreude. Dieser Vorwurf gegenüber den Bürgern und Bürgerinitiativen ist vollkommen fehl am Platze. Sie freuen sich nicht darüber, wenn vor den Häusern anderer Menschen Windkraftanlagen errichtet werden. Ihre Bitte lautet stets nur: Heiliger Sankt-Florian, verschon mein Haus!

Der Vorwurf der Hypermoralisten ist eine Unterstellung. Ihr Vorwurf beruht darauf, dass sie Windkraft und Brandstiftung gleichsetzen, und das tun sie zu Recht. Nicht einmal die Windkraftgegner, sondern die Windkraftbefürworter ziehen den Vergleich: Wenn man jemandem ein Windfeld neben das Haus stellt, so ist das genauso, als ob man ihm das Dach über dem Kopf anzündete. Das ist ein schwerwiegendes Eingeständnis der Windkraftbefürworter:

Windkraft ist Brandstiftung.

An dieser Brandstiftung wird kräftig verdient. Tatsächlich hätten die Hypermoralisten recht, wenn sich jemand gegen das Windfeld im eigenen Lebensumfeld ausspräche und es im Lebensumfeld anderer duldete. Um den Hypermoralisten zu zeigen, dass sie unrecht haben, müssen die Bürger und Bürgerinitiativen, die sich gegen Windkraft in ihrem Lebensumfeld aussprechen, deutlich machen: Wir möchten nicht, dass das Haus unseres Nachbarn brennt!

Mit anderen Worten:

Wir lehnen diese Energiewende, in der Gestalt, in der wir sie erleben, nämlich als eine Form der Brandstiftung und der Brandschatzung, grundsätzlich ab!

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Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Martin Fengel (Quelle: Die Zeit)
Lorch ( Enns/Oberösterreich ). St.Laurenz-Basilika: Florianstor (197) von Peter Dimmel – Todesurteil für St. Florian, Foto: Wolfgang Sauber (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lorch_St.Laurenz_-_Florianstor_2.jpg)

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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