Studie aus USA: Erheblich erhöhte Selbstmordrate an WEA

Windrotorensyndrom – Belastbare Beweise für den Anstieg von Suiziden

Junger Forscher, Assistant Professor Of Economics, University Of Oregon, USA untersuchte den Anstieg von Selbstmordraten bei Anwohnern nach der Inbetriebnahme von benachbarten WEA. Dabei berücksichtigte er einen Wirkradius der Windkraftanlagen von 25km, wie ihn auch Lars Ceranna in seiner Langzeitstudie für die Bundesanstalt für Geowissenschaften mehr oder weniger voraussetzt.

Wind Turbine Syndrome: The Impact of Wind Farms on Suicide

Abstract des Forschers

Current technology uses wind turbines’ blade aerodynamics to convert wind energy to electricity. This process generates significant low-frequency noise that reportedly results in residents’ sleep disruptions, among other annoyance symptoms. However, the existence and the importance of wind farms’ health effects on a population scale remain unknown.

Exploiting over 800 utility-scale wind turbine installation events in the United States from 2001 to 2013, I show robust evidence that wind farms lead to significant increases in suicide.

I explore three indirect tests of the role of low-frequency noise exposure. First, the suicide effect concentrates among individuals, such as the elderly,  who are vulnerable to noise-induced illnesses.

Second, the suicide effect is driven by days when wind blows in directions that would raise residents’ exposure to low-frequency noise radiation.

Third, data from a large-scale health survey suggest increased sleep insufficiency as new turbines began operating.
I estimate that the suicide cost of wind farms is not trivial in magnitude compared to the environmental and health benefits of wind energy.

Abstrakt

Die aktuelle Technologie nutzt die Aerodynamik der Rotorblätter von WEA, um Windenergie in Strom umzuwandeln. Dieser Prozess erzeugt signifikanten niederfrequenten Schall, der Berichten zufolge zu Schlafstörungen und weiteren Belastungssymptomen bei den Anwohnern führt.
Die Existenz und die Bedeutung der gesundheitlichen Auswirkungen von Windparks auf  die Bevölkerungsskala sind jedoch nach wie vor unbekannt.
Von 2001 bis 2013 untersuchte ich die Vorkommnisse an mehr als 800 Windkraftwerken und zeige belastbare Beweise, dass Windfarmen/Windindustriezonen zu einem signifikanten Anstieg  zu einem signifikanten Anstieg von Selbstmorden führen.

In drei verschiedenen Untersuchungen erforschte ich die Rolle der tieffrequenten Schallexposition.

  • Erstens konzentriert sich der Selbstmordeffekt auf Personen, wie ältere Menschen, die anfällig für lärmbedingte Krankheiten sind.
  • Zweitens wird der Selbstmordeffekt an Tage vorangetrieben, an denen der Wind aus Richtungen weht, die die Expositionbelastung der Bewohner gegenüber niederfrequentem Lärm erhöht .
  • Drittens deuten die Daten einer groß angelegten Gesundheitsumfrage auf eine erhöhte Schlafinsuffizienz hin, nachdem neue WEA in Betrieb genommen werden.
  • Ich nehme an, dass die Kosten  der Selbstmorde an Windparks im Vergleich zu den ökologischen und gesundheitlichen Vorteilen der Windenergie nicht gering sind.

Übersetzung JR

Zur Studie:

Lesen Sie dazu den Artikel von René Sternke  – mit Dank!

Windparks, Infraschall und Anstieg der Selbstmordrate

28. JULI 2019
RENÉ STERNKE

EIN KOMMENTAR


Eric Zou zählt zu den brillantesten jungen Wissenschaftlern unserer Zeit. Er ist seit diesem Jahr Assistant Professor an der University of Oregon. Sein Forschungsgebiet ist Ökonomie der Umwelt-verschmutzung. Er ist Absolvent des Cornell Institute for China Economic Research der Cornell University. Im September 2018 reichte er, noch als Postdoktorant am Cornell Institute, bei der Fachzeitschrift „American Economic Journal: Economic Policy“ den Aufsatz „The Impact of Wind Farms on Suicide“ [Die Auswirkungen von Windparks auf den Selbstmord] ein. Und da das Umweltbundesamt großen Wert auf diese Tatsache legt: Ja, das „American Economic Journal: Economic Policy“ ist peer reviewed!

„The Impact of Wind Farms on Suicide“ kann auf der Homepage von Eric Zou neben anderen Arbeiten zu anderen Formen der Umweltverschmutzung heruntergeladen werden.

Die Arbeit belegt mithilfe statistisch-mathematischer Methoden in einer Untersuchung zu Windparks in den Vereinigten Staaten im Untersuchungszeitraum von 2001 bis 2013 , dass die Selbstmordrate vor der Errichtung eines Windparks konstant bleibt und erst nach der Errichtung eines Windparks ansteigt.

Die Anzahl der Suizide steigt in der Zeit nach der Inbetriebnahme eines Windparks signifikant an und bleibt anschließend auf erhöhtem Niveau. Eric Zou weist damit nach, dass nicht die Ablehnung eines Windparks, sondern der Betrieb desselben zu einer Zunahme der Selbstmorde führt.

Eric Zou liefert mit seiner statistisch-mathematischen Methode einen neuen Beweis für den bekannten Zusammenhang von Wind-kraft und Schlaflosigkeit. Schlaflosigkeit ist eine Auswirkung des von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschalls.

Eric Zou berücksichtigt einen Wirkungsradius der Windkraftanlagen von 25km, wie ihn auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften mehr oder weniger voraussetzt, während das Bundesumweltamt von einem Wirkungsradius von höchstens 700m ausgeht.

Eric Zou berücksichtigt in seiner Studie eine Fülle von Faktoren, u.a. auch den Zugang zu Schusswaffen. Er berücksichtigt die akustischen Verhältnisse und stellt fest, dass die Windrichtung für den Einfluss von Windparks auf die Selbstmordrate eine wichtige Rolle spielt.

Eric Zou konstatiert, dass die Selbstmordrate bei allen Altersklassen bei Betrieb eines Windparks in Wohnnähe ansteigt. Personen über 80 Jahre und Personen unter 20 Jahren sind besonders stark betroffen.

Eric Zou stellt die bedeutenden Kosten heraus, welche der Gesellschaft durch die beträchtliche Zunahme von Selbstmorden entstehen, die aus dem Betrieb von Windkraftanlagen resultiert.

Eric Zou ist kein Windkraftgegner. Er spricht der Windkraft auch künftig große Bedeutung zu und betont, dass seine Untersuchungs-ergebnisse auf dem Entwicklungsstand der gegenwärtig eingesetzten Technologie beruhen.

Quelle

Windwahn-Kommentar
Die Untersuchung des jungen Wissenschaftlers Eric Zou zum Einfluß von Windkraftwerken auf das Suizidverhalten von Anwohnern bestätigt etliche Informationen zu angekündigten Suiziden, Selbstmordversuchen und vollendeten Suiziden, die uns in den vergangenen Jahren aus aller Welt und auch aus Deutschland erreichten. Es handelte sich dabei nie um spontane Reaktionen auf eine Veränderung im Lebensumfeld, sondern es gingen stets lange Leidenszeiten voraus, in denen zumeist der Schlafentzug als dominierender Leidfaktor genannt wurde, ausgelöst durch anhaltende Beschallung mit unhörbarem, aber fühlbarem Infraschall unter 20 Hz und den damit oft verbundenen Vibrationen durch Körperschall. Erkrankungen wie innere Unruhe, Ängste, Aggressionen bis zu Depressionen und körperliche Symptome wie anhaltende Übelkeit, Schwindel, Ohrschmerzen, Bluthochdruck  wechselnd mit starkem Blutdruckabfall und Tachykardien wurden immer wieder genannt, wie auch kognitive Einschränkungen wie Unkonzentriertheit, Verlust der Merkfähigkeit und die Einschränkung oder der Verlust der Arbeitsfähigkeit. Als besonders belastend und oft als Auslöser für schwere Depressionen wird unter die Einwirkung von Dauerbeschallung mit Infra- und Körperschall empfunden, die zu andauernder Frustrationen mit Ausbrüchen von Aggressionen und  Ungerechtigkeiten gegenüber Partnerin/Partner und den Kindern genannt, dazu Antriebslosigkeit bis zum Verlust des Arbeitsplatzes, die in einigen Fällen auch das leidvolle Ende von langjährigen Beziehungen einleiteten mit gestörten Eltern und Kindern  in Folge.
JR


Bitte lesen Sie auch:

Infraschallreichweite – 20km bei Überwachungssystemen und keine 700m bei Menschen

Eric Zou – Wissenschaftler aus Oregon

https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/05/25/infraschall-deutschland-schafft-sich-ab/

https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/07/28/die-zeit-wertet-kritik-an-der-windkraft-als-verstos-gegen-die-nettiquette/

Mit Dank für die Info der Schutz-Initiative vom Ruhmannsberg (BY) und für den Artikel dazu von René Sternke!

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