Schlafmangel und Schlafunterbrechungen können Artherosklerose, Alzheimer und Krebs begünstigen

Umkehrschluss:
Schlaf kann das Gehirn vor Alzheimer, Artherosklerose und Krebs schützen

Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher von mehreren Universitäten in USA (holtzman@wustl.edu) im Februar 2019

Darunter eine Liste der neuesten Studien zum Thema Schlafmangel und Krebs und der Hinweis auf eine

Schwedische Studie von 2016 – WEA-Schall und Schlaf

I. Schlaf und Alzheimer – Schlaf kann das Gehirn vor AD schützen

Aus der o.g. Original-Studie:
Der Schlaf-Wach-Zyklus reguliert das interstitielle Flüssigkeits-Tau des Gehirns bei Mäusen und das CSF-Tau beim Menschen

Schlaf kann das Gehirn vor AD schützen

Bei der Alzheimer-Krankheit (AD) reichern sich im Gehirn zwei Hauptproteine an: β-Amyloid (Aβ) und Tau. Aβ scheint AD auszulösen, aber Tau scheint Hirnschäden und kognitiven Verfall zu verursachen. Es ist bekannt, dass Schlafentzug Aβ akut und chronisch erhöht. Nun haben Holth et al. zeigen, dass chronischer Schlafentzug über Stunden hinweg die Tau akut stark erhöht und auch die Ausbreitung der Tau-Pathologie im Gehirn von Mäusen und Menschen fördert (siehe die Perspektive von Noble und Spires-Jones). Daher scheint der Schlaf einen direkten schützenden Effekt auf ein Schlüsselprotein zu haben, das die AD-Pathologie antreibt.

Sleep may protect the brain from AD

Two main proteins accumulate in the brain in Alzheimer’s disease (AD), β-amyloid (Aβ) and tau. Aβ appears to instigate AD, but tau appears to drive brain damage and cognitive decline. Sleep deprivation is known to increase Aβ acutely and chronically. Now, Holth et al. show that chronic sleep deprivation strongly increases tau acutely over hours and also drives tau pathology spreading in the brains of mice and humans (see the Perspective by Noble and Spires-Jones). Thus, sleep appears to have a direct protective effect on a key protein that drives AD pathology.

Hintergrundwissen zum besseren Verständnis:

Wenn Gehirnzellen absterben – Veränderungen im Gehirn

Bei der Alzheimer-Krankheit sterben nach und nach immer mehr Nervenzellen ab. Patienten leiden deshalb an Gedächtnisverlust und Orientierungslosigkeit. Wir erklären, was dabei im Gehirn passiert.

Beta-Amyloid (Aß) ist ein natürlich im Körper vorkommendes Eiweiß, das durch eine biochemische Reaktion aus dem Amyloid-Vorläuferprotein entsteht. Im gesunden Gehirn wird das Eiweiß problemlos gespalten und abgebaut. Bei der Alzheimer-Krankheit verändert sich der Abbau des Amyloid-Vorläuferproteins. Dadurch entstehen sogenannte Beta-Amyloid-Proteine, die sich als giftige Oligomere ansammeln. Diese wiederum verklumpen und bilden die unauflöslichen Ablagerungen zwischen den Nervenzellen, die sogenannten ß-Amyloid-Plaques, auch Alzheimer-Plaque genannt. Diese können nicht mehr vom Körper abgebaut werden.

Das Tau-Protein befindet sich im Inneren der Zelle. Es formt Teile einer Struktur, die man Mikrotubuli (Röhrchen) nennt. Diese Röhrchen helfen beim Transport von Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen von einem Teil der Nervenzelle zu einem anderen. Tau-Proteine sind für die Stabilität und die Nährstoffversorgung der Zellen verantwortlich. Bei der Alzheimer-Erkrankung wird das Tau-Protein chemisch verändert. Dieses veränderte Protein sammelt sich in der Nervenzelle und lagert sich in Form von Fasern an, den sogenannten Tau-Fibrillen. Die Zellen verlieren ihre Form, ihre Funktionen und zerfallen.

Die beiden Eiweißablagerungen stören die Kommunikation in und zwischen den Nervenzellen. Dadurch sterben über viele Jahre hinweg Nervenzellen und Nervenzellverbindungen ab. Betroffen sind die Regionen im Gehirn, die für das Gedächtnis, das Denken, die Sprache und die Orientierung zuständig sind: die Großhirnrinde und der Hippocampus.

Übrigens: Untersuchungen von Gehirnen nach dem Tod haben in Studien gezeigt, dass Tau-Fibrillen in einem engeren Zusammenhang mit den klinischen Symptomen der Alzheimer-Patienten stehen, als senile Plaques.

Mehr:

II. Schlaf und Artherosklerose – Ungestörter Schlaf hält auch die Blutgefäße gesund

Wissenschaft aktuell.de berichtet über die Auswirkungen von gestörtem Schlaf auf die Blutgefäße
Studie aus Boston, USA

So schützt Schlaf vor Arteriosklerose

Von Joachim CzichosBei chronischen Schlafstörungen verursacht der Mangel eines im Hirn gebildeten Hormons, dass im Knochenmark verstärkt weiße Blutkörperchen produziert werden, die Ablagerungen in den Arterien begünstigen

Schlafmangel erhöht das Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.
Wie es dazu kommt, ist noch weitgehend unbekannt. Jetzt haben amerikanische Forscher herausgefunden, dass sich bei chronischen Schlafstörungen die Entwicklung einer Arteriosklerose bei Mäusen beschleunigt.
Durch die verringerte Schlafdauer sank die Produktion des Hormons Hypocretin im Gehirn. Das verstärkte die Freisetzung eines Botenstoffs im Knochenmark, wodurch dort vermehrt weiße Blutkörperchen gebildet wurden. Diese hefteten sich dann an den Wänden der Blutgefäße an und bewirkten weitere Ablagerungen, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal „Nature“. Eine Behandlung mit Hypocretin normalisierte die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut und senkte das Risiko einer Arteriosklerose.

Alles lesen:

Studien, Meta-Analysen und Reviews aus aller Welt für Mediziner und Interessierte

Ebenfalls Recherchen zum Thema, das auch besonders WEA-Anwohner betrifft, deren am häufigsten genanntes Krankheitssymptom “Schlafstörungen/Schlafentzug” ist,
hat Eric Rosenblum, Director von NAPAW (Nordamerikanische Plattform gegen Windkraft) unternommen – With great thanks!

Why sleep is important for health: a psychoneuroimmunology perspective


Leseprobe aus einer Untersuchung von 2013 –  Übersetzungen von Jutta Reichardt:

III. Schlaf und Immunsystem – Schlafentzug fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Depressionen

Schlafmangel fördert  proinflammatorische  Immunreaktionen mit Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Depressionen

Schlaf spielt bei der Förderung der Gesundheit eine entscheidende Rolle”
“Forschungen des letzten Jahrzehnts haben gezeigt, dass Schlafstörungen einen starken Einfluss auf das Risiko einer Infektionskrankheit, das Auftreten und Fortschreiten mehrerer schwerwiegender medizinischer Erkrankungen einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs und auf die Häufigkeit von Depressionen haben. …

Dieser Beitrag hebt die Auswirkungen des Schlafes auf die adaptive und angeborene Immunität hervor, wobei die Dynamik von Schlafstörungen, Schlafentzug und Schlaflosigkeit berücksichtigt wird in Bezug auf
(a) antivirale Immunreaktionen mit Folgen für die Impfreaktion und das Infektionsrisiko und
(b) proinflammatorische  Immunreaktionen mit Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Depressionen. “

[Abstract] Sleep has a critical role in promoting health. Research over the past decade has documented that sleep disturbance has a powerful influence on the risk of infectious disease, the occurrence and progression of several major medical illnesses including cardiovascular disease and cancer, and the incidence of depression. … This review highlights the impact of sleep on adaptive and innate immunity, with consideration of the dynamics of sleep disturbance, sleep restriction, and insomnia on (a) antiviral immune responses with consequences for vaccine responses and infectious disease risk and (b) proinflammatory immune responses with implications for cardiovascular disease, cancer, and depression.’

Review: Aus der Untersuchung von Annu Rev Psychol. 2015 Jan 3;66:143-72. doi: 10.1146/annurev-psych-010213-115205. Epub 2014 Jul 21.
Why sleep is important for health: a psychoneuroimmunology perspective.
Irwin MR.

Recherchen dazu von Eric, NAPAW
Wie ungenügender oder unterbrochener Schlaf Menschen für Atherosklerose und die Alzheimer-Krankheit anfällig machen können

HOW INADEQUATE OR FRAGMENTED SLEEP CAN PREDISPOSE PEOPLE TO ATHEROSCLEROSIS AND ALZHEIMER DISEASE

Fast die Hälfte der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten schlafen weniger als empfohlen. Unzureichender Schlaf wurde in Verbindung gebracht epidemiologisch für viele Krankheiten, aber eine biologische Basis für diese Krankheitsassoziationen fehlt.

In einer Studie in der Ausgabe vom 21. Februar 2019 von Nature (https://doi.org/10.1038/s41586-019-0948-2), führten Forscher Experimente an für Atherosklerose anfälligen Mäusen durch:

Der Schlaf wurde unterbrochen bzw. nicht unterbrochen.
Unterbrochen Schlaf führte zu einer höheren Anzahl von Monozyten und größeren atherosklerotische Läsionen und auch zur Produktion von weniger Hypocretin (Orexin) im Hypothalamus.
Der niedrigere Produktion von Hypocretin war die Ursache für die höhere Anzahl der Monozyten.
Frühere Studien fanden den Zusammenhang von der Anzahl der zirkulierenden Monozyten (und anderer weißer Zellen) zur Entwicklung von Atherosklerose.
Mechanismus siehe oben.

In einer anderen Studie, zu lesen in der Science-Ausgabe vom 22. Februar 2019* (https://doi.org/10.1126/science.aav2546), haben Forscher gezeigt, dass Schlaf den Spiegel sowohl von Amyloid-β- als auch von Tau-Proteinen (die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht werden) im interstitiellen Raum der Gehirne von Mäusen verbraucht.
Dieser Befund bei Mäusen wurde in menschlichen Zerebrospinalflüssigkeit, unter Verwendung von Lumbalkathetern, bestätigt.

Diese beiden Studien decken plausible biologische Mechanismen auf, durch die der Schlaf vor Arteriosklerose und Alzheimer-Krankheit schützt. Die letztere Studie stimmt mit anderen überein, die darauf hingewiesen haben, dass Schlafmangel toxisch wirken (www.jwatch.org/na47351)

Weitere Recherchen zum Thema

Bitte nutzen Sie die Übersetzerfunktionen der diversen Anbieter wie google, bing etc.!

The last link refers to this original article: ‘Functional aspects of meningeal lymphatics in ageing and Alzheimer’s disease’

Sleep & Cancer – Research by Eric Rosenblum, USA / NAPAW – April 2019

So I thought I’d just do a simple PubMed search:

Researchers have indeed been looking into the issue, primarily it seems for 2 reasons:

  1. Melatonin is known to be protective against breast cancer, and melatonin production requires quality sleep (also, night shift work is associated with greater risk of breast cancer); and
  2. sleep plays an important role for immune, cardiovascular, and neurocognitive functions.

The findings are very inconsistent, which isn’t surprising given the myriad potential contributing factors.

Where links have been found, it is /more/ sleep as often as /less/ sleep that is associated with greater risk of cancer. Which suggests to me that /more/ sleep is indicative of lower-quality sleep.

Another sleep-related area of research finds that obstructive sleep apnea (OSA) is associated with greater risk of cancer, which could be due to poor oxygenation as much as to interrupted sleep.

I’ve attached a list of the relevant non-OSA papers from the first 100 results. Many of them are meta-analyses rather than original research.

Cancer Causes Control. 2019 May;30(5):501-525. doi: 10.1007/s10552-019-01156-4. Epub 2019 Mar 22.
The association between sleep duration and cancer-specific mortality: a systematic review and meta-analysis.
Stone CR, Haig TR, Fiest KM, McNeil J, Brenner DR, Friedenreich CM.

[Abstract] In subgroup analyses by cancer site, statistically significant increased risks were found for both short and long sleep durations for lung cancer-specific mortality. … There were no statistically significant associations found between either short or long sleep duration and breast, colorectal, ovarian, or prostate cancer-specific mortality.

Cancer. 2019 Mar 20. doi: 10.1002/ijc.32292. [Epub ahead of print]
Association between sleep duration and breast cancer incidence: The multiethnic cohort.
Shigesato M1, Kawai Y1, Guillermo C

[Abstract] Although we detected no significant association between sleep duration and breast cancer incidence, higher risk estimates for short (HR = 1.03; 95% CI: 0.97-1.09) and long sleep (HR = 1.05; 95% CI: 0.95-1.15) compared to normal sleep (7-8 hr) were found. … The underweight–normal sleep group had lower breast cancer incidence (HR = 0.66, 95% CI: 0.50-0.86), whereas the overweight–short sleep, overweight–normal sleep group and all obese women experienced elevated breast cancer incidence.

Sleep. 2018 Dec 19. doi: 10.1093/sleep/zsy252. [Epub ahead of print]
Sleep and cancer incidence in Alberta’s Tomorrow Project cohort.
McNeil J, Barberio AM, Friedenreich CM, Brenner DR.

[Abstract] Conclusions: Sleep duration and sleep timing may play a role in cancer etiology.

Sleep Res. 2018 Dec;27(6):e12708. doi: 10.1111/jsr.12708. Epub 2018 May 8.
Self-reported sleep disturbances and prostate cancer morbidity and mortality in Swedish men: A longitudinal study over 40 years.
Tan X, Cedernaes J, Forsberg LA, Schiöth HB, Benedict C.

Our study does not provide evidence that reports of sleep disturbances increase the risk of prostate cancer morbidity or mortality in middle to older-aged men.

BMC Cancer. 2018 Nov 21;18(1):1149. doi: 10.1186/s12885-018-5025-y.
Sleep duration and the risk of cancer: a systematic review and meta-analysis including dose-response relationship.
Chen Y, Tan F, Wei L, et al.

[Abstract] Background: The effect of sleep duration on cancer risk remains controversial. … Conclusion: Categorical meta-analysis indicated that short sleep duration increased cancer risk in Asians and long sleep duration increased the risk of colorectal cancer, but these findings were not consistent in the dose-response meta-analysis. Long-term randomized controlled trials and well-designed prospective studies are needed to establish causality and to elucidate the mechanism underlying the association between sleep duration and cancer risk

Clin Sleep Med. 2018 Jan 15;14(1):81-86. doi: 10.5664/jcsm.6886.
Sleep and Breast Cancer in the Western New York Exposures and Breast Cancer (WEB) Study.
Vaughn CB, Freudenheim JL, Nie J, et al.

[Abstract] Study Objectives: Night shift work is associated with increased breast cancer risk, possibly from altered sleep. … Conclusions: Sleep disturbance may be associated with aggressive subtypes of breast cancer

Neurosci Biobehav Rev. 2018 Jan;84:35-48. doi: 10.1016/j.neubiorev.2017.10.011. Epub 2017 Oct 13.Sleep and circadian disruption and incident breast cancer risk: An evidence-based and theoretical review.Samuelsson LB, Bovbjerg DH, Roecklein KA, Hall MH.

[Abstract] Opportunities for restorative sleep and optimal sleep-wake schedules are becoming luxuries in industrialized cultures, yet accumulating research has revealed multiple adverse health effects of disruptions in sleep and circadian rhythms, including increased risk of breast cancer.

Womens Health (Larchmt). 2017 Dec;26(12):1270-1277. doi: 10.1089/jwh.2017.6412. Epub 2017 Sep 21.
Sleep Duration and Risk of Liver Cancer in Postmenopausal Women: The Women’s Health Initiative Study.
Royse KE, El-Serag HB, Chen L, et al.

[Abstract] Conclusion: Long sleep duration was associated with a moderate increase in liver cancer risk in obese postmenopausal women in the United States.

Biomed Res Int. 2017;2017:4845059. doi: 10.1155/2017/4845059. Epub 2017 Oct 10.
Long-Term Sleep Duration as a Risk Factor for Breast Cancer: Evidence from a Systematic Review and Dose-Response Meta-Analysis.
Lu C, Sun H, Huang J

[Abstract] Sleep patterns have been associated with the development of cancers, although the association between sleep duration and breast cancer remains controversial. … Compared to women with the reference number of sleep hours, women with a longer sleep duration might have a significantly increased risk of breast cancer, especially estrogen receptor-positive breast cancer.

Occup Environ Med. 2017 Mar;74(3):169-175. doi: 10.1136/oemed-2016-103783. Epub 2016 Sep 23.
Associations among rotating night shift work, sleep and skin cancer in Nurses’ Health Study II participants.
Heckman CJ, Kloss JD, Feskanich D, Culnan E, Schernhammer ES.

[Abstract] Background: Night shift work and sleep duration have been associated with breast and other cancers. … Conclusions: Longer duration of rotating night shift work and shorter sleep duration were associated with lower risk of some skin cancers.

Ann Med. 2016 Dec;48(8):641-651. Epub 2016 Aug 25.
Association of shift-work, daytime napping, and nighttime sleep with cancer incidence and cancer-caused mortality in Dongfeng-tongji cohort study.
Bai Y, Li X, Wang K, et al.

[Abstract] Conclusions: Long night-shift work history, without daytime napping, and long nighttime sleep duration were independently and jointly associated with higher cancer incidence among males.

Sleep Med. 2016 Nov – Dec;27-28:39-44. doi: 10.1016/j.sleep.2016.06.036. Epub 2016 Nov 1.
Sleep duration and total cancer mortality: a meta-analysis of prospective studies.
Ma QQ, Yao Q, Lin L, Chen GC, Yu JB.

[Abstract] Objective: Epidemiological evidence suggests a possible association between sleep duration and cancer-related mortality, but the reported findings are inconsistent. … Conclusion: This meta-analysis of prospective studies suggests that long, not short sleep duration is associated with significantly increased risk of total cancer mortality.

Cancer Prev Res (Phila). 2016 Nov;9(11):821-827. Epub 2016 Sep 7.
Sleep and Breathing … and Cancer?
Robert L. Owens, Kathryn A. Gold, David Gozal, et al; UCSD Sleep and Cancer Symposium Group.

[Abstract] Sleep, like eating and breathing, is an essential part of the daily life cycle. Although the science is still emerging, sleep plays an important role in immune, cardiovascular, and neurocognitive function. Despite its great importance, nearly 40% of U.S. adults experience problems with sleep ranging from insufficient total sleep time, trouble initiating or maintaining sleep (Insomnia), circadian rhythm disorders, sleep-related movement disorders, and sleep-related breathing disorders such as obstructive sleep apnea (OSA). Herein, we discuss new evidence that suggests that sleep may also affect carcinogenesis.

Chronobiol Int. 2016;33(4):325-50. doi: 10.3109/07420528.2016.1149486. Epub 2016 Mar 22.
Sleep and cancer: Synthesis of experimental data and meta-analyses of cancer incidence among some 1,500,000 study individuals in 13 countries.
Erren TC, Morfeld P, Foster RG, et al.

[Abstract] Sleep and its impact on physiology and pathophysiology are researched at an accelerating pace and from many different angles. Experiments provide evidence for chronobiologically plausible links between chronodisruption and sleep and circadian rhythm disruption (SCRD), on the one hand, and the development of cancer, on the other. Epidemiological evidence from cancer incidence among some 1 500 000 study individuals in 13 countries regarding associations with sleep duration, napping or “poor sleep” is variable and inconclusive. Combined adjusted relative risks (meta-RRs) for female breast cancer, based on heterogeneous data, were 1.01 (95% CI: 0.97-1.06). Meta-RRs for cancers of the colorectum and of the lung in women and men and for prostate cancer were 1.08 (95% CI: 1.03-1.13), 1.11 (95% CI: 1.00-1.22) and 1.05 (95% CI: 0.83-1.33), respectively. The significantly increased meta-RRs for colorectal cancer, based on homogeneous data, warrant targeted study. However, the paramount epidemiological problem inhibiting valid conclusions about the associations between sleep and cancer is the probable misclassification of the exposures to facets of sleep over time. Regarding the inevitable conclusion that more research is needed to answer How are sleep and cancer linked in humans? we offer eight sets of recommendations for future studies which must take note of the complexity of multidirectional relationships.

Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2016 Feb;25(2):302-8. doi: 10.1158/1055-9965.EPI-14-1274. Epub 2015 Dec 16.
Sleep Duration and Disruption and Prostate Cancer Risk: a 23-Year Prospective Study.
Markt SC, Flynn-Evans EE, Valdimarsdottir UA, et al

[Abstract] Conclusions: We found no consistent association between self-reported sleep duration or sleep disruption and any of our prostate cancer outcomes.

Cancer. 2015 Sep 15;6(11):1140-7. doi: 10.7150/jca.12490. eCollection 2015.
Risk of Cancer in Patients with Insomnia, Parasomnia, and Obstructive Sleep Apnea: A Nationwide Nested Case-Control Study.
Fang HF, Miao NF, Chen CD, Sithole T, Chung MH.

[Abstract] Results: There were significantly increased risks of breast cancer in the patients with insomnia (AHR=1.73; 95% CI: 1.57-1.90), patients with parasomnia (AHR=2.76; 95% CI: 1.53-5.00), and patients with OSA (AHR=2.10; 95% CI: 1.16-3.80). Moreover, patients with parasomnia had significantly higher risk of developing oral cancer (AHR=2.71; 95% CI: 1.02-7.24) compared with patients without parasomnia. The risk of suffering from nasal cancer (AHR=5.96, 95% CI: 2.96-11.99) and prostate cancer (AHR=3.69, 95% CI: 1.98-6.89) in patients with OSA was significantly higher than that of patients without OSA.

Sleep. 2015 Sep 1;38(9):1405-10. doi: 10.5665/sleep.4978.
Insufficient Sleep and Risk of Prostate Cancer in a Large Swedish Cohort.
Markt SC, Grotta A, Nyren O, et al.

[Abstract] Conclusions: In this large prospective study from Sweden, we found no association between habitual sleep duration or sleep disruption and risk of prostate cancer.

Cancer Causes Control. 2015 Jul;26(7):1037-45. doi: 10.1007/s10552-015-0579-3. Epub 2015 Apr 30.
Sleep duration and cancer risk in women.
Hurley S, Goldberg D, Bernstein L, Reynolds P.

[Abstract] Conclusions: These analyses suggest that longer sleep may be associated with increased risks of estrogen-mediated cancers.

Sleep Med. 2015 Apr;16(4):462-8. doi: 10.1016/j.sleep.2014.11.017. Epub 2015 Feb 3.
Night-shift work, sleep duration, daytime napping, and breast cancer risk.
Wang P, Ren FM, Lin Y

[Abstract] Conclusions: Sleep problems, including night-shift work, and shorter and longer sleep duration, are associated with an increased breast cancer risk. In particular, the combined effects of night-shift work with no daytime napping or longer sleep duration are greater than the independent effects.

Cancer. 2015 Feb 3;112(3):567-71. doi: 10.1038/bjc.2014.600. Epub 2014 Dec 4.
Sleep duration and breast cancer risk in the Breast Cancer Detection Demonstration Project follow-up cohort.
Qian X, Brinton LA, Schairer C, Matthews CE

[Abstract] Results: We found no association between sleep and overall breast cancer. However, we observed a decreased risk of ER+PR+ breast cancer … with shorter sleep duration.

Annu Rev Psychol. 2015 Jan 3;66:143-72. doi: 10.1146/annurev-psych-010213-115205. Epub 2014 Jul 21.
Why sleep is important for health: a psychoneuroimmunology perspective.
Irwin MR.

[Abstract] Sleep has a critical role in promoting health. Research over the past decade has documented that sleep disturbance has a powerful influence on the risk of infectious disease, the occurrence and progression of several major medical illnesses including cardiovascular disease and cancer, and the incidence of depression. … This review highlights the impact of sleep on adaptive and innate immunity, with consideration of the dynamics of sleep disturbance, sleep restriction, and insomnia on (a) antiviral immune responses with consequences for vaccine responses and infectious disease risk and (b) proinflammatory immune responses with implications for cardiovascular disease, cancer, and depression.

Zhongguo Fei Ai Za Zhi. 2014 Sep 20;17(9):649-55. doi: 10.3779/j.issn.1009-3419.2014.09.02.
Sleep duration and risk of lung cancer in the physicians’ health study.
Khawaja O, Petrone AB, Aleem S

[Abstract] Conclusions: Our data failed to show a higher risk of lung cancer in association with altered sleep duration among US male physicians.

BMC Public Health. 2014 Mar 31;14:295. doi: 10.1186/1471-2458-14-295.
Sleep duration and incidence of lung cancer in ageing men.
Luojus MK, Lehto SM, Tolmunen T, Erkkilä AT, Kauhanen J.

[Abstract] ’Background: Previous studies have suggested an association between sleep duration and cancer. … Conclusions: Sleep duration of less than 7-7.5 hours or more than 7-7.5 hours associates with increased lung cancer risk. The physiological factors underlying the association are complex, and they may relate to melatonin excretion patterns, low-grade inflammation in cancer development process or disruptions in circadian rhythmicity.

Cancer. 2014 Mar 1;134(5):1166-73. doi: 10.1002/ijc.28452. Epub 2013 Sep 14.
Sleep duration and breast cancer risk: a meta-analysis of observational studies.
Qin Y, Zhou Y, Zhang X, Wei X, He J.

[Abstract] In conclusion, our findings indicate that sleep duration has no effect on breast cancer risk.

Asian Pac J Cancer Prev. 2013;14(12):7509-15.
Sleep duration and cancer risk: a systematic review and meta-analysis of prospective studies.
Zhao H, Yin JY, Yang WS, et al.

[Abstract] Our meta-analysis suggests a positive association between long sleep duration and colorectal cancer, and an inverse association with incidence of hormone related cancers like those in the breast.

Cancer Epidemiol. 2013; 2013:467927. doi: 10.1155/2013/467927. Epub 2013 Nov 4.
Sleep duration and breast cancer phenotype.
Khawaja A, Rao S, Li L, Thompson CL.

[Abstract] These results present a modest association between short duration of sleep and higher grade breast cancer in post-menopausal women.

Sleep. 2013 Oct 1;36(10):1437-44. doi: 10.5665/sleep.3032.
Association between sleep and breast cancer incidence among postmenopausal women in the Women’s Health Initiative.
Vogtmann E, Levitan EB, Hale L, et al.

[Abstract] Conclusions: This study does not provide evidence to support an association between self-reported sleep duration or quality and the risk of breast cancer.

Sleep Breath. 2013 Sep;17(3):905-10. doi: 10.1007/s11325-012-0797-9. Epub 2013 Feb 1.
Oxidative stress, cancer, and sleep deprivation: is there a logical link in this association?
Noguti J, Andersen ML, Cirelli C, Ribeiro DA.

[Abstract] Discussion: It is a normal process for cellular metabolism to produce reactive oxidant series (ROS). However, when the production of ROS overcomes the antioxidant capacity of the cell to eliminate these products, the resulting state is called oxidative stress. Oxidative DNA damage may participate in ROS-induced carcinogenesis. Moreover, ROS are also produced in the sleep deprivation process. The aim of this article is to review pathways and mechanisms that may point to oxidative stress as a link between sleep deprivation and cancer.

Gynecol Obstet Fertil. 2013 Feb;41(2):105-9. doi: 10.1016/j.gyobfe.2012.12.008. Epub 2013 Feb 6.
Sleep and breast cancer: is there a link? [Article in French].
Malina C, Frigo S, Mathelin C.

[Abstract] Given the supposed protective role played by melatonin in breast cancer, it is interesting to study the effect of sleep, which is the moment of melatonin synthesis. … Most prospective cohort studies found a decrease in the risk of breast cancer varying from 38 to 72% for “long sleepers”. Furthermore, a meta-analysis of the studies assessing the link between breast cancer risk and urinary concentration of 6-sulfatoxy-melatonin (6MT), which is melatonin’s main metabolite, found a 34% decrease for patients with the highest 6MT concentration.

Epidemiol. 2013 Feb 15;177(4):316-27. doi: 10.1093/aje/kws422. Epub 2013 Jan 16.
Self-reported sleep duration, sleep quality, and breast cancer risk in a population-based case-control study.
Girschik J, Heyworth J, Fritschi L.

[Abstract] This study does not provide evidence to support an association between self-reported sleep duration or quality and the risk of breast cancer.’


Und nochmal zur Erinnerung (inkl. Beispiel unserer weltweiten Vernetzung ):
UKE, PTB, Charitè – Weichenberger-Studie

Schwedische Studie von 2016 – WEA-Schall und Schlaf

Conclusions

Physiologische Messungen zeigen, dass Nächte mit niedriger Frequenzbandamplitudenmodulation und LAEq, 8h = 45 dB, leicht geöffnetem Fenster (LAEq, 8h = 33 dB in Innenräumen) den Schlaf am meisten beeinträchtigten. Insbesondere die Amplitudenmodulation und das Vorhandensein des Schlagens waren wichtige Bestandteile des Windkraftanlagengeräuschs, das zur Schlafstörung beitrug.

[Anm. der Red.: gemeint ist das schlagende Geräusch das entsteht bei der Luftdruckänderung am Mast beim Passieren des Rotoblettes, welches ich als Tinnitus 18 Jahre lang im seit 2014 nach 4 Hörstürzen  tauben linken Ohr gefühlt habe].
JR

Schwedische Schallvorschriften

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