Immer weniger Wind durch immer mehr Windräder?

So titelten 2015 die Meteorologen des Bonner Wetterdienstes Donnerwetter.de in ihrer Pressemitteilung und verwiesen auf die Abnahme der mittleren Windgeschwindigkeit um über 13 Prozent.


„über diese Konsequenzen sollten wir wohl vor dem weiteren Ausbau der Windenergie noch einmal nachdenken.“
Dr. Karsten Brandt


Dr. Karsten Brandt: „Wir glauben, dass die in den letzten 15 Jahren immer massiver ausgebauten Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit beeinflusst haben.“ und verweist auf Messungen und Studien.
 „Der schwächere Wind sorgt für einen geringeren Luftaustausch. Dieser wiederum treibt die Schadstoffkonzentration in unserer Luft in die Höhe. Vor allem im Sommerhalbjahr bedeutet der fehlende Wind auch mehr Hitze im Binnenland und weniger Land-Seewind-Zirkulation. Dazu kommt auch noch, dass durch die Generatoren die Luft erwärmt wird, wie weitere Studien gezeigt haben.“

Bisher gilt der Wind als eine – wenn auch unbeständige und schlecht berechenbare – fast unerschöpfliche Energiequelle. Dass man durch die Windräder etwas seiner Energie abschöpft, galt als zukunftsweisende Errungenschaft. „Doch dass der Mensch dem Wind so viel Energie nimmt“, so das Fazit des Klimatologen, „über diese Konsequenzen sollten wir wohl vor dem weiteren Ausbau der Windenergie noch einmal nachdenken.“

Alles lesen:
https://www.donnerwetter.de/presse/immer-weniger-wind-durch-immer-mehr-windraeder_cid_24106.html

Mit dem Nachdenken hat es in den letzten drei Jahren seit der Veröffentlichung der Untersuchungen der Donnerwettermeteorologen, dänischer und amerikanischer Studien vonseiten unserer Politik nicht geklappt.
Viel besser klappt es, mit Jammern der Profiteure und Lobbyisten und Alarmismus der Ideologen, die hiesigen Politiker zu erreichen, um noch mehr Fördergelder, finanziert durch alle Bundesbürger locker zu machen, um weniger Wind mit höheren Subventionen und noch mehr Zubau durch WEA “auszugleichen”…

À propos mittlere Jahreswindgeschwindigkeit in Norddeutschland: Bereits kurz hinter der Küste, und damit hinter den ersten Rotoren, registrierten die Donnerwetter.de-Meteorologen in Norddeutschland einen Rückgang der mittleren Jahreswindgeschwindigkeit von 3,8-3,9 m/s auf unter 3,5 m/s.
Zum Vergleich: Die Windgeschwindigkeit im Jahresmittel im Binnenland 1960 ging von 3,7 Meter pro Sekunde  auf nur noch 3,2 m/s zurück.

Mit Gruß an Nimbys und St. Florianer zumeist aus südlicheren Ländern, die ständig fordern, man solle doch die WEA im Norden aufstellen, anstatt ihre Schwachwind-Landschaften zu verschandeln, indem sie auf den angeblich andauernden Starkwind in Norddeutschland mit 5 bis 6 m/s verweisen…
JR

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Ein Kommentar

  1. Interessante Zahlen
    Vielleicht wäre es möglich, anzugeben, um wie viel der Ertrag einer WKA sinkt.
    Die Kraft des Windes ist wohl von der Windgeschwindigkeit abhängig.

    MfG
    J.Bocek

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