„Es ist besser nicht zu regieren als falsch zu regieren”

Chapeau!

Quelle https://www.fdp.de/ FOCUS Montag, 20.11.2017, 00:38

„Es ist besser nicht zu regieren als falsch zu regieren”: So begründet Lindner das Jamaika-Aus

Die FDP hat die Jamaika-Verhandlungen abgebrochen. “Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren”, sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend nach stundenlangen Verhandlungen in Berlin. Union, FDP und Grünen hätten trotz wochenlanger Gespräche “keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis” entwickelt. […] Alles lesen und Abstimmen: http://www.focus.de/politik/deutschland/fdp-verlaesst-sondierungs-gespraeche-es-ist-besser-nicht-zu-regieren-als-falsch-zu-regieren-so-begruendet-lindner-das-jamaika-aus_id_7867406.html  
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Ein Kommentar

  1. Die Entscheidung der FDP zum Abbruch der Jamaikaverhandlungen mit der Begründung “Lieber nicht zu regieren, als falsch zu regieren” verdient Respekt.
    Das Energieprogramm der FDP orientiert auf Technologieoffenheit und Rückbesinnung auf die Marktwirtschaft sowie auf die Harmonisierung der Ziele und Instrumente der Energiewende mit dem europäischen Binnenmarkt
    Dieses FDP-Programm ist damit ein konträres Programm zum Energiewendeprogramm von Bündnis 90/ Die Grünen.
    Die FDP fordert in diesem Zusammenhang die Abschaffung des EEG-Gesetzes.
    Auf den Jamaikaverhandlungen zum Thema Klimaschutz versuchte Bündnis 90/ Die Grünen ihre Forderungen zum schnellen Ausstieg aus den Kohlekraftwerken durchzusetzen.
    Die Zielstellungen für den Anteil erneuerbarer Energien am Strom-Mix:
    2025: 40-45%
    2050 80%
    sichern nach Meinung vieler Experten, darunter die über 100 Hochschulprofessoren, die den Johannisberger Apell für eine vernünftige Energiepolitik unterzeichnet haben, keine kontinuierliche Stromversorgung mit Ausbau von Windkraftanlagen mit volatiler Stromerzeugung ohne bezahlbare Groß- und Langzeitspeicher für überschüssigen Strom nach Abschaltung der grundlastfähigen Kohle- und Kernkraftwerke.
    Dieser Orientierung stehen die Gesetze der Physik( Kirchhoffscher Knotensatz, Gaußsches Verteilungsgesetz) gegenüber und daraus abgeleitet das Risiko von Strom-Blackouts.
    Der Chef der Wirtschaftsweisen, Prof. Schmidt, übergab der Bundeskanzlerin am 28.08.2017 das Jahresgutachten.
    Das Jahresgutachten enthält den Wunsch eines ökonomisch sinnvollen Umsteuerns bei der Energiewende.
    Aus meiner Sicht, ist der Abbruch der Jamaikaverhandlung durch die FDP eine Beitrag, dass die Spitzenpolitiker , insbesondere der CDU und CSU, kritischer den weiteren Ausbau der volatilen Windstromerzeugung ohne erkennbare Groß- und Langzeitspeicher für überschüssigen Strom bei Ausblenden anderer innovativer, klimafreundlicher Technologie der Stromerzeugung bewerten.
    Auf alle Fälle hat die FDP auch bei der Energiewende ein Signal hinterlassen, aus dem Windwahn Hoffnung schöpfen und dieses Signal würdigen sollte.

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