Wasserschutz? – Windkraft um jeden Preis!!

Windpark: Baugrund wird geprüft – Ein Standort liegt im Wasserschutzgebiet Selters

Region Weilburg und Limburg

Weilburger Tageblatt

27.10.2017 – Von Olivia Heß

Löhnberg-Selters

Vertragen sich Wind und Wasser?

Diese Frage muss beantwortet werden, bevor in Selters zwei Windkraftanlagen aufgestellt werden können.

Leseprobe:
Das Genehmigungsverfahren für die zwei geplanten Windkraftanlagen in Selters verzögert sich.
Noch fehlen dem Regierungspräsidium (RP) Gießen einige Unterlagen. So muss unter anderem untersucht werden, ob der Bau der Windräder Einfluss auf die reichen Wasservorkommen der Gemeinde hat.
Nach Angaben des RP liegt der Standort einer der beiden Anlagen innerhalb der Zone III des Wasserschutzgebietes für den Tiefbrunnen Selters der Gemeinde und etwa 800 bis 900 Meter von zwei genutzten Mineralwasserbrunnen entfernt. Das teilt die RP-Pressestelle auf TAGEBLATT-
Nachfrage mit. Die zweite Anlage würde außerhalb von Wasserschutzgebieten errichtet.
Um zu klären, ob der Bau des Windparks Auswirkungen auf Wasseranlagen haben wird, seien Untersuchungen des Baugrunds notwendig, teilt das RP mit.
Dafür soll es Kernbohrungen an den jeweiligen Standorten geben. Deshalb habe es bereits Gespräche zwischen dem Investor – der Auricher Firma Enercon – dem Wasserversorger und den Fachbehörden gegeben. Eine Entscheidung, ob eine Ausnahmegenehmigung für Bohrungen im Wasserschutzgebiet erteilt wird, stehe aber noch aus.
„Grundsätzlich können insbesondere während der Bauzeit durch Bodeneingriffe Gefährdungen für genutzte Wassergewinnungsanlagen bestehen“, sagt das RP.

Alles lesen:
https://www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-Windpark-Baugrund-wird-geprueft-_arid,1088468.html (Bezahlartikel)

Dass die Natur mit ihren Arten, inkl. des Menschen, laut Staatsdoktrin für Windkraftwerke zu opfern ist, haben die Bewohner der ländlichen Räume seit Beginn des Windkraftwahnsinns schmerzlich zu spüren bekommen. Dass das Opfer des Wasserschutzes in vielen Regionen der Republik besonders große Auswirkungen, übrigens auch auf windkraftbegeisterte Städter hat, dringt nur selten in die durch Phlegma und Ingnoranz oder durch Gier und Ideologie besetzten Gehirne des deutschen Michels.
Eine Anregung zur Beschäftigung mit diesem heiklen Thema – mit Gruß an Detlef, der uns vor seiner Flucht aus der Windkraftbesetzungszone in NDS in eine von WEA-Emissionen unbelastete Großstadt, mit vielen hilfreichen Informationen zum unterschätzten Thema Wasserschutz unterstützt hat!
JR

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