Die Initiative Für einen lebenswerten Oberharz sammelt Spenden für Gegengutachten und eine Rechtsberatung, um den bei Clausthal im Oberharz geplanten Windpark zu verhindern.
Der Spendenaufruf findet sich hier: https://lebenswerter-oberharz.de/
Spendenkonto
IBAN: DE73 2689 0019 1044 6877 00
Volksbank Nordharz
Kontoinh.: NABU Goslar e.V.
Betreff: „Sanierung Werk Tanne OHNE WINDPARK“(unbedingt angeben!)
Zuvor hatte die Initiative bereits eine Petition eingereicht.
Die wichtigsten Punkte aus der Begründung der Petition:
TRINKWASSERSCHUTZ
Der geplante Windpark liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet, die Trinkwasserteiche (Hirschler, Jägersbleeker und Fortuner Teich) liegen in unmittelbarer Nähe. Eine einzige WKA verliert jährlich von Rotoren und Nabe bis zu 45 kg Mikroabrieb/Mikroplastik mit krankmachenden und krebserregenden Chemikalien wie PFAS- und Bisphenol-A. Ein Eintrag dieser Abriebpartikel in die Trinkwasserteiche durch Windverwehung kann technisch nicht völlig ausgeschlossen werden. Im Falle eines Unfalls, Brandes oder einer Betriebsstörung könnten zudem hunderte Liter Schmieröle und Kühlflüssigkeiten das Trinkwasser verunreinigen.
LANDSCHAFTSSCHUTZ
Der erste Windpark im Oberharz? Ein Präzedenzfall mit Folgen für den gesamten Harz:
Der Regionalverband Großraum Braunschweig weist im gesamten Oberharz kein Vorranggebiet für Windkraft aus und trägt damit dem schützenswerten Charakter der Oberharzer Landschaft Rechnung.
Wenn die erste Groß-Windkraftanlage in Clausthal-Zellerfeld gebaut ist, wird das Stadtbild wie auch das Landschaftsbild des Oberharzes weithin sichtbar tiefgreifend gestört sein. Dies wird es nachfolgend leichter machen, weitere Windparks im Oberharz zu genehmigen, da es dann kein schützenswertes Landschaftsbild mehr geben wird.
NATURSCHUTZ
Die WKA sollen in unmittelbarer Nähe zum Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Oberharzer Teichgebiet“ errichtet werden. Wir befürchten negative Folgen für die Vogel- und Fledermauspopulationen, die in diesen geschützten Gebieten leben. Unter den Vögeln ist besonders der streng geschützte Rotmilan häufig Opfer von WKA. Bei kleineren Fliegern wie Fledermäusen können die Lungen und inneren Organe durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern der WKA platzen.
