XXL-WEA im Vormarsch: 240 m hoch – Rotordurchmesser 158 – Infra- und Körperschall-Output??

Neue Riesenrotoren sollen Windparks rentabel halten

bizz energy

Onshore-Windenergie
28.09.2017

Die Karten in der Onshore-Windbranche werden neu gemischt. Im schärferen Wettbewerb kämpfen die Hersteller mit gigantischen Anlagen um Marktanteile.

Leseproben:
Die größte ihrer Art kommt aus dem emsländischen Städtchen Salzbergen: Die neue XXL-Windmühle von GE Wind Energy hat einen Rotordurchmesser von 158 Metern. Bis zu 240 Meter wird die Anlage des US-amerikanischen Konzerns GE in den Himmel ragen und damit fast so hoch sein wie der Frankfurter Wolkenkratzer Messeturm. Das Motiv: bessere Windausbeute. „Mit unserer neuen Onshore-Anlage 4.8-158 helfen wir unseren Kunden, in den Auktionen wettbewerbsfähig bieten zu können“, sagt Andreas von Bobart, Geschäftsführer von GE Wind Energy Deutschland, im Gespräch mit bizz energy.
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„Windindustrie im Heimatmarkt sichern“
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Die Aussichten der Branche sind ungewisser geworden. Der Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE), Hermann Albers, appellierte am Tag nach der Bundestagswahl an die möglichen Koalitionäre, das Ausschreibungssystem schleunigst zu überarbeiten und das Gesamtvolumen der Auktionen zu erhöhen: „Alle Parteien sollten ein Interesse haben, die exportstarke deutsche Windindustrie in ihrem Heimatmarkt zu sichern“, mahnte Albers und forderte eine Bepreisung von CO2 als Rahmenbedingung für die ganze Energiewirtschaft. (Lesen Sie auch: Anlagenhersteller fürchten Bürgerwindparks)

Schritt über die Vier-Megawatt-Schwelle

Doch ob und wann eine künftige Regierung darauf eingeht, steht in den Sternen. Die großen Anlagenbauer bringen sich vorsichtshalber für einen drastisch härteren Wettbewerb in Stellung – mit einer neuen Generation gigantischer Windkraftanlagen.
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Mehr als 1000 Bürgerinitiativen
Die deutschen Anlagenhersteller könnten noch aus einem anderen Grund gezwungen sein, ihr Glück im Ausland zu suchen: Die immer zahlreicheren Windparks mit immer größeren Anlagen erregen zunehmend Unmut in der Bevölkerung auf dem Land. Dem Marburger Unweltökonomen Joachim Weimann zufolge wenden sich inzwischen mehr als 1000 registrierte Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von Windkraftanlagen [Anm. d. Red.:siehe hier: http://www.windwahn.com/karte-der-buergerinitiativen/]. Nach seiner Einschätzung ist die Anti-Windkraft-Bewegung damit größer als einst die Anti-Atomkraft-Bewegung.

Christian Schaudwet

Alles lesen:
http://bizz-energy.com/neue_riesenrotoren_sollen_windparks_rentabel_halten

Mit Dank an Manfred Knake www.wattenrat.de für die Info!


4,5 MW versus 1MW

Volksstimme.de

Flaute in der Windkraftbranche.
Jetzt erwischt es den ersten Hersteller in Magdeburg. Der Enercon-Zulieferer „Roma“ macht Ende 2017 dicht.
Von Jens Schmidt ›

Magdeburg l Die „Rotorblattfertigung Magdeburg“ (Roma) im Süden der Stadt stellt für den Wind-Riesen Enercon die kleinen 1-Megawatt-Anlagen her. Die Umsätze gingen laut Geschäftsbericht von 15 Millionen Euro (2013) auf 11,6 Millionen Euro (2015) zurück. Der Gewinn halbierte sich fast auf 429.000 Euro. In den vergangenen Monaten halbierte sich auch die Auftragslage – bis Jahresende gehe diese auf null, teilte Enercon auf Nachfrage mit. Die kleinen Anlagen würden in Deutschland kaum noch bestellt.
Alles lesen:
https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/windkraft-anlagenbauer-schliesst-werk
Mit Dank an Manfred Knake www.wattenrat.de!

Ein Kommentar

  1. Den stellv. Vorsitzenden des Bundesverbandes der Windenergie habe ich mal „in action“ erlebt. Ich war angewidert von derart viel Profitgier und (nicht leicht zu erkennender) Lügerei. Ich kann nur empfehlen, dass sich die Bürgerinitiativen noch besser vernetzen und sich auch endlich von der CO2-Lüge distanzieren. Lässt man die „Windmüller“ weiter agieren, wird das Land in einen gigantischen Wind- und Speicherpark verwandelt, koste es, was es wolle. Die Wind-Fürsten und -Barone werden sich bis dahin in Gegenden abgesetzt haben, wo sie von den „Wind-Monstern“ nicht belästigt werden – aber die Kasse wird weiterhin klingeln. Das sollte jedem klar sein, der meint, sich für den „Klimaschutz“ engagieren zu müssen. Die Bürger in Schleswig Holstein haben erfahren müssen, dass die Altparteien austauschbar sind, d.h. im Bund wird es nach der Regierungsbildung mit gesteigertem Tempo weitergehen, egal, ob Schwarz-Rot oder „Jamaika“. Der dumme Bürger stört bei den „Weltrettungsplänen“ nur, er wird eh nach und nach durch welche ersetzt, die der Politik dankbar sind.

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