Meinung zum Artikel „Der Todfeind der Regierung: Die Physik“

Der Todfeind der Regierung: Die Physik

Kommentar von Dipl.-Chem. Eitel Heck

Mit Dank an Herrn Heck!

Die Wissenschaftler und Ingenieure müssen viel geschlossener und wirksamer gegen die Realisierung grüner Ideologie in der Wirtschaft und im Verkehrswesen, darunter die Energiewende, vorgehen und wirkungsvoller eine auf Wunschdenken zu realisierende Technologien widerlegen und hartnäckig effizientere Technologien präsentieren.

Kritik allein recht nicht.

Ich habe als Einzelkämpfer eine persönliche Bewertung der Energiewende mit einem Entwurf einer Entscheidungsvorlage an den Deutschen Bundestag erarbeitet, die ich allen Bundestagsfraktionen und den Vorsitzenden der FDP und AfD übersandt habe.

Von der AfD bekam ich eine ausführliche Stellungnahme mit inhaltlicher Übereinstimmung. Der Vorsitzende der FDP übersandte mir das FDP-Energieprogramm als Stellungnahme, das auf Technologieoffenheit und Rückbesinnung auf die leistungsorientierte Marktwirtschaft orientiert und damit aus meiner Sicht auf eine Reformierung der Energiewende ausgerichtet und aus meiner Sicht gut ist.
Der Einfluss der FDP ist bereits am Energieprogramm der neuen NRW-Landesregierung zu erkennen.
Alle anderen Parteien äußerten sich bisher nicht inhaltlich zu den von mir vorgestellten innovativen Technologien der Energiererzeugung.

Das betrifft:

  1. Dual Fluid Kernreaktor(DFR)
    • sichere Technologie,
    • keine Anreicherung;
    • keine Aufbereitung,
    • kann gegenwärtigen Atommüll zur Stromerzeugung nutzen, der ansonsten komplett in geologischen Endlagern entsorgt werden müsste,
    • Kopplung der Stromproduktion mit der Herstellung chemischer Erzeugnisse, darunter Kraftstoffe,
    • Anschaffungskosten pro Kraftwerksblock entsprechen Kohlekraftwerk, so dass ein 1,5 GW- DFR Strom zu Preisen von 0,75US cent/kWh zu liefern vermag.
    • Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit hat der DFR einen großen Vorsprung gegenüber allen anderen derzeitigen und geplanten Kraftwerkstechniken und hat damit Einfluss auf die Industrieproduktivität und das Wohlstansniveau in Deutschland.
  2. Hydrazin-Brennstoffzelle
    • gegenüber Verbrennungsmotoren mit fossilen Kraftstoffen und Elektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien höhere Energiedichte und damit höhere Reichweite,
    • gegenüber Elektroautos weitere Vorteile:
      • schnelle Auftankung,
      • keine umweltbeeinflussende Rohstoffe wie z.B. Lithium und Kupfer,
        .niedrigere Produktionskosten,
      • keine Explosionsgefahr wie bei Batterie,
      • gut einzuordnen in die Infrastruktor,

Selbst bei den erneuerbaren Energien ist die grüne Ideologie nicht auf dem neuesten, technologischen Stand.
Gegenwärtig werden außerhalb grüner Parteiprogramme großtechnische Versuche mit Flugwindanlagen durchgeführt.

Technologievarianten:

  • -Energiedrachen,
  • Segelfliegertechnologie,

Diese Technologien nutzen große Höhen von 300 m bis 450 m mit stetigen Winden zur Stromerzeugung mit wesentlich höheren Jahresvolllaststunden gegenüber monströsen Windkraftanlagen.

  • Jahresvolllaststunden:
    • Energiedrachen 6.000 Stunden,
    • Windkraftanlage 3.500 Stunden,
    • Photovoltaikanlage 1.000 Stunden,
    • Die Stromerzeugung von Flugwindanlagen ist doppelt so hoch wie bei Windkraftanlagen und 6 mal so hoch gegenüber Photovoltaikanlagen.
    • Der Materialverbrauch ist bei Flugwindanlagen um 98% niedriger gegenüber Windkraftanlagen.

Das Technologieprinzip:

  • Der Energiedrachen an Kunstoffseilen steigt auf 450 m Höhe.
    Durch den Zug wird ein Generator am Boden zur Stromerzeugung angetrieben.
    Ist die Höhe erreicht wird der Energiedrachen computergesteuert abgesenkt und steigt dann wieder auf.
    Durch die stetigen Winde in großer Höhe können Energiedrachen oder Segelflugzeuge das ganze Jahr in der Luft gehalte werden.
    Der Energiekonzern E.on wird gemeinsam mit Ampyx 2017(Holland) ein großes Testfeld in Irland realisieren zur großtechnischen Erprobung der Flugwindtechnologie mit dem Ziel der schnellstmöglichen Produktionseinführung zur Stromerzeugung.
  • Die Segelflugzeuge werden an Stahlseilen gehalten.
    Ein US-Unternehmen hat eine Segelflugzeugtechnologie entwickelt, wo der Strom im Flugzeug durch Propeller, die den Generator antreiben, erzeugt wird.
    Durch ein elektrisch leitendes Seil. das gleichzeitig das Segelflugzeug hält, wird der Strom zum Boden geleitet.

Die brandenburgische Enerkite testet gegenwärtig den Energiedrachen auf der Fläche des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof.

Die Energiedrachen aber auch die Segelflugtechnologie, sind fast unsichtbar, ohne Schallauswirkung auf Menschen und möglichweise kaum Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Vogelschutz.

windwahn-Hinweis zu den im Kommentar genannten Vollaststunden:

Herr Heck hat die Vollaststunden von WEA recht hoch angesetzt. Selbst direkt an der Nordseeküste liegen diese deutlich unter 3.000 Stunden im Jahr. Das Mittel des Gesamtdeutschen Windparks liegt bei etwa 1.595 Stunden (Quelle: https://1-stromvergleich.com/strom-report/windenergie/)

Windwahn
In Bezug auf den Artenschutz sehen wir Höhenwindkraftanlagen wie sog. Energiedrachen äußerst kritisch.

  • Es ist davon auszugehen, dass je nach Einsatzort z.B. die Flugrouten regionaler, nationaler und internationaler Vogelzüge sowie die Züge migrierender Fledermäuse durch diese propagierte Art der Energiegewinnung erheblich beeinträchtigt werden.
  • In Anbetracht der Tatsache, dass die Windenergienutzung bereits auf eine breite Basis ideologisch motivierter sowie profitorientierter Gesellschaftsschichten fußt, hielten wir einen Anschlusshype, der der deutschen Politik und breiten Teilen unkritischer Medien ein neues Goldenes Kalb zur Rettung des Weltwetters serviert für möglich, mit den bekannten Folgen der heutigen Windkraftnutzung auf Volkswirtschaft, Bürgerrechte, Arten- und Naturschutz und Gesundheit.
  • Der Einsatz einer neuen Technologie sollte nach den Erfahrungen mit Atommüll ohne Endlagerung, WEA-Nutzung ohne Folgenabschätzung und trotz Erfahrungen mit Konsequenzen für Mensch, Natur und Landschaft nach 31 jähriger Praxis nicht erneut auf Zuruf von Lobbyisten durchgesetzt werden.
  • Es ist davon auszugehen, dass ein möglicher oben genannter Hype auch mit der Entwicklung einer neuen schädlichen Förderpolitik à la EEG einhergehen würde und dadurch neben den Auswirkungen auf Volkswirtschaft und Gerechtigkeit die Gier einer neuen Windkraft-Lobby mit allen bekannten Konsequenzen Natur- und Arten sowie die Menschen in den betroffenen Regionen schädigen würde.

Daher: Keine neue Windkrafttechnologie fordern und fördern, deren mögliche schädliche Auswirkungen nicht vorab durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen mit entsprechender Langzeitfolgeabschätzung, überprüft von weiteren internationalen unabhängigen Wissenschaftlern ausgeschlossen wurden.
JR

 

Energiewende mit Entwurf einer Entscheidungsvorlage an den Deutschen Bundestag

http://www.eitel-heck.de/

 

Polen will den Dual Fluid Kernreaktor bauen

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Ausbau Erneuerbarer Energien und der Transportleitungen laufen auseinander

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